DAX +2,24 % 26.202,35 Pkt 18:00:00 MDAX +1,81 % 32.559,91 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,94 % 6.486,70 Pkt 18:00:00 Dow Jones +3,05 % 54.085,88 Pkt 22:42:17 S&P 500 +3,30 % 7.736,52 Pkt 22:42:18 Nasdaq +4,77 % 26.584,99 Pkt 23:15:59 Nikkei +2,98 % 65.861,00 Pkt 04:35:03 Gold +3,84 % 4.188,70 USD 05:27:03 Silber +5,90 % 61,07 USD 05:27:03 Brent -6,48 % 78,34 USD 05:23:56 WTI -7,16 % 74,59 USD 05:26:59 Bitcoin +0,05 % 64.083,94 USD 05:37:02 EUR/USD +0,28 % 1,15390 USD 05:36:57 EUR/GBP +0,04 % 0,85730 GBP 05:37:05 EUR/CHF -0,09 % 0,93170 CHF 05:37:05 EUR/JPY +0,22 % 181,673 JPY 05:37:06

Dürre ohne Grenzen: die Welt im Hitzestress

Wissenschaft

Rekordhitze und extreme Dürre verändern Landschaften weltweit. Flüsse trocknen aus, Seen schrumpfen, Waldbrände nehmen zu. Experten warnen: Die Folgen der Klimakrise werden immer sichtbarer und gravierender. Zusehends. Bild: Daniel Mihailescu/AFP Die Erde verliert ihr Wasser Ob Europa, Asien oder Nordamerika - überall zeigt sich das gleiche Bild. Flüsse schrumpfen, Seen ziehen sich zurück und ausgetrocknete Böden reißen auf. Menschen suchen nach Abkühlung, Tiere nach Wasser. Die anhaltende Hitze verändert Landschaften und den Alltag von Millionen. Die Dürre ist längst zu einer weltweiten Herausforderung geworden. Bild: Temilade Adelaja/REUTERS Europas Flüsse trocknen aus Der Rhein erreicht historische Tiefststände. Sandbänke blockieren die Schifffahrt, Frachter fahren nur noch mit reduzierter Ladung. Selbst die Stahlproduktion in Duisburg wird gebremst, weil wichtige Rohstoffe nicht mehr ausreichend ankommen. Auch die Donau führt so wenig Wasser wie seit Jahrzehnten nicht mehr und legt den Verkehr auf Europas Wasserstraßen lahm. Bild: Jochen Tack/picture alliance Gesunkenes Kriegsschiff Was jahrzehntelang unter der Oberfläche verborgen lag, taucht nun wieder auf: In Prahovo im Osten Serbiens hat der extrem niedrige Wasserstand der Donau die Überreste eines deutschen Kriegsschiffs aus dem Zweiten Weltkrieg freigelegt. Eine Drohnenaufnahme zeigt Menschen, die in unmittelbarer Nähe des Wracks schwimmen. Bild: Djordje Kojadinovic/REUTERS Frankreich erlebt Rekordhitze Frankreich erlebt den heißesten Juli seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1900. Gleichzeitig fällt fast 70 Prozent weniger Regen als üblich. Ausgedörrte Böden verwandeln Wälder in ein Pulverfass. Das größte Feuer seit 1949 vernichtete mehr als 42.000 Hektar Land - eine Fläche, die viermal so groß ist wie Paris. Bild: Regine Lemarchand/MAXPPP/picture alliance Spektakuläre Explosion Mitten in der Donau donnert eine Explosion durch das Wasser: Die rumänische Marine sprengt gezielt unter Wasser liegende Felsen, nachdem Dürre und extreme Hitze den Pegel des Flusses drastisch sinken ließen. Ziel ist es, die Wasserzufuhr zum Kernkraftwerk Cernavoda zu sichern. Die spektakuläre Aktion zeigt, wie weit Staaten inzwischen gehen müssen, um kritische Infrastruktur zu schützen. Bild: Vadim Ghirda/AP Photo/dpa/picture alliance Natur verändert ihr Gesicht Aus der Luft wirkt der Palas-Tuzla-See wie ein Kunstwerk der Natur. In der türkischen Provinz Kayseri zeichnen ausgedörrte Wasserläufe bizarre Muster, die aus der Luft wie Baumkronen wirken. Die Landschaft verändert sich sichtbar - und das immer schneller. Bild: Sercan Kucuksahin/Anadolu/picture alliance Einst ein versunkenes Dorf Eine Luftaufnahme zeigt die Moschee und die verlassenen Gebäude des Dorfes Somang in der indonesischen Provinz Banten. Die Siedlung wurde für den Karian-Staudamm geflutet, taucht nun aber infolge von Dürre und El Niño wieder aus dem Wasser auf. Das ungewöhnliche Bild verdeutlicht die Folgen extremer Wetterereignisse, während Indonesien Wasserknappheit und Ernährungsrisiken befürchtet. Bild: Bay Ismoyo/AFP Das Spielfeld verschwindet In der britischen Hauptstadt London spielen Cricket-Mannschaften auf kleinen grünen Inseln, umgeben von verdorrtem Rasen. Weltweit versuchen Menschen, ihren Alltag an die extremen Temperaturen anzupassen. Doch vielerorts wird Wasser bereits zur knappsten Ressource. Bild: Ben Whitley/PA Wire/dpa/picture alliance See ohne Abkühlung Touristen besuchen das Badwater Basin, den tiefsten Punkt Nordamerikas, während einer extremen Hitzewelle im Death-Valley-Nationalpark in Kalifornien. Die surreal wirkende Salzebene liegt in einer der heißesten Regionen der Erde. Das Death Valley hält den offiziellen Temperaturrekord von 56,7 Grad Celsius aus dem Jahr 1913, auch wenn Experten die historische Messung heute teilweise anzweifeln. Bild: Tayfun Coskun/Anadolu/picture alliance Ein Bild der Dürre Die Bilder aus Frankreich, Rumänien, Indonesien, Großbritannien oder den USA erzählen dieselbe Geschichte. Wo Wasser verschwindet, geraten Landwirtschaft, Energieversorgung, Schifffahrt und Natur aus dem Gleichgewicht. Die Dürre ist kein regionales Problem mehr. Sie ist längst zu einem weltweiten Warnsignal geworden - und zeigt, wie verletzlich unsere Erde geworden ist. Bild: Toby Shepheard/AFP 10 Bilder 1 | 1010 Bilder KlimaGlobal Ayşe Taşci-Steinebach 04.08.20264. August 2026 https://p.dw.com/p/5IFUm Anzeige Schicken Sie uns Ihr Feedback! Ihr Feedback

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren