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Düsseldorf-Köln: Verdacht auf Sabotage nach Böschungsbrand

Allgemein

Der Staatsschutz der Kölner Polizei hatte bereits am Freitag die Ermittlungen übernommen. Es werde untersucht, ob strafrechtliches Handeln vorliege und das Feuer absichtlich gelegt worden sei, hatte ein Polizeisprecher gesagt. Inzwischen tauchte auf der linken Plattform indymedia.org ein mutmaßliches Bekennerschreiben auf. Das Schreiben wurde mit dem Namen der Gruppe »Kommando Angry Birds« veröffentlicht. Darin schreibt die Gruppe, dass sie verantwortlich »für die Sabotage der Bahnstrecke nördlich von Leverkusen« sei. Es seien Brandsätze in einem großen Kabelschacht an der nordöstlichen Ecke der Wupperbrücke und in einem schmaleren Schacht deponiert worden. Als Motiv für den Anschlag wurde ein »Massensterben» durch die »technologische Eskalation« genannt, das aufgehalten werden müsse. In Sicherheitskreisen wird davon ausgegangen, dass das Schreiben echt ist. Die linksextremistische Gruppe »Kommando Angry Birds« hatte vor etwa einem Jahr auch einen Anschlag auf die Bahnhauptstrecke zwischen Düsseldorf und Duisburg für sich reklamiert. Auch dort waren im Juli 2025 Brandsätze gezündet worden. Tagelang war die wichtige Bahnstrecke gesperrt. Verspätungen und Zugausfälle Bisher ist noch unklar, wann der gesperrte Abschnitt wieder freigegeben wird, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Morgen. »Die Reparaturarbeiten werden noch mindestens bis in die heutigen Nachmittagsstunden andauern.« Im Nah- und Fernverkehr kommt es deshalb zu Umleitungen und Verspätungen. Laut Bahn verspäten sich Züge des Fernverkehrs um etwa 30 Minuten. Es komme zudem zum Ausfall einzelner Züge. Laut Bahn hatte am Freitagvormittag an zwei Stellen die Böschung zwischen Langenfeld und Leverkusen gebrannt. Die Feuerwehr habe die Brände zwar gelöscht. Allerdings habe das Feuer Schäden an mehreren Signalkabeln angerichtet, sodass auf dem Streckenabschnitt keine Züge fahren könnten. »Unsere Fachleute arbeiten bereits daran, die entstandenen Schäden so schnell wie möglich zu reparieren«, sagte der Bahnsprecher. Nach der Reparatur seien technische Prüfungen der Signalanlagen notwendig.

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