DWD aktualisiert Unwetter-Warnungen: Gewitter und Starkregen ziehen über Niedersachsen hinweg
Startseite Lokales Niedersachsen DWD aktualisiert Unwetter-Warnungen: Gewitter und Starkregen ziehen über Niedersachsen hinweg Von: Marvin Köhnken, Marcel Prigge Uns auf Google folgen Eine aktuelle Unwetter-Lage in Niedersachsen sorgt für Wetterwarnungen. Das Gewitter zieht über das Bundesland, an mehreren Orten werden Schäden gemeldet. Update von Donnerstag, 30. Juli, 19:18 Uhr: In der Landeshauptstadt und in der Region Hannover war die Polizei bis zum frühen Abend im Einsatz, um mehrere Gefahrenstellen nach Sturmschäden abzusichern. Niemand sei verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. In Hannover-Bothfeld und in Isernhagen in der Region Hannover stürzte den Angaben zufolge jeweils ein Baum auf ein Auto. Es kam zu Sachschäden. Event-Veranstalter hatten sich auf die drohende Unwetterlage eingestellt. Etwa wurde das für den Abend geplante Konzert des Popsängers Alvaro Soler auf der Gilde Parkbühne wegen der Wetterlage ersatzlos abgesagt, wie Hannover Concerts mitteilte. Das Maschseefest sollte wegen des erwarteten Unwetters später öffnen. Zuerst war ein Start gegen 20.00 Uhr angepeilt worden. Da sich die Wetterlage aber schneller als erwartet entspannte, wurde der Start vorgezogen. Das Fest sollte gegen 18.30 Uhr beginnen, hieß es von den Veranstaltern. Noch ist die Gewittergefahr aber nicht vorüber. Nach Angaben des DWD sollten sich die Gewitter erst in der Nacht zu Freitag abschwächen. Ab dem Freitagnachmittag drohen dann neue Gewitter – dann kann es erneut kräftig regnen und stürmen. Die Unwettergefahr soll dann vor allem durch heftigen Starkregen mit 35 Litern pro Quadratmeter binnen kurzer Zeit ausgehen. Update von Donnerstag, 30. Juli, 18:12 Uhr: Am späten Donnerstagnachmittag beendete eine kräftige Sturm- und Gewitterfront schlagartig einen Hitzevorstoß in der Region Hannover und dem Osten Niedersachsens. Innerhalb kürzester Zeit formierten sich heftige Gewitter und ein schwerer Sturm, der gegen 17 Uhr in Richtung Lüneburg zog. Die Auswirkungen waren dramatisch: Rund um Munster stürzten Bäume auf die Fahrbahn und blockierten diese, begleitet von heftigem Starkregen. Die Feuerwehren waren umgehend im Einsatz, um die Sturmschäden zu beseitigen. In Munster (Heidekreis) musste beispielsweise eine Fahrbahn nach einem Sturmschaden gesäubert werden, berichtet ein Reporter vor Ort. Besonders bemerkenswert war demnach der extreme Temperaturabfall, der die schlagartige Wetteränderung unterstrich: Die Quecksilbersäule stürzte von 38 Grad auf nur noch 18 Grad herab. Auch in den Landkreisen südöstlich von Bremen gelten für den Abend drastische Wetterwarnungen, unter anderem vor vereinzelten, raschen Überflutungen von Straßen und Unterführungen sowie vor Aquaplaning und Hagelschlag. Update von Donnerstag, 30. Juli, 17 Uhr: Im Osten und in der Mitte Niedersachsens braut sich etwas zusammen: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine handfeste Unwetter-Warnung für Teile des Heidekreises, den Landkreis Celle, den Landkreis Uelzen und die Region Hannover herausgegeben und seine bisherigen Hinweise dahingehend aktualisiert. Auch für weite Bereiche im Osten und Süden Niedersachsens gibt es weiterhin Vorabinfos über mögliche Unwetter. Der DWD ist sich sicher: In den betroffenen Landkreisen drohen Orkanböen, die es mit 100 bis 120 Kilometern pro Stunde in sich haben. Dazu gesellen sich Starkregen und Hagel – eine gefährliche Mischung. Vorsicht ist geboten, denn Blitzeinschläge können lebensgefährlich werden. Auch umstürzende Bäume und herumfliegende Gegenstände sind eine reale Bedrohung, ganz zu schweigen von drohenden Überflutungen. Update von Donnerstag, 30. Juli, 10 Uhr: In Niedersachsen wird am heutigen Donnerstag eine aufkommende Unwetterlage erwartet. Besonders am frühen Nachmittag soll es zu Orkanböen, Starkregen und heftigen Gewittern kommen. Der Deutsche Wetterdienst warnt. Unwetter zieht in Niedersachsen auf: Warnungen für die Landkreise Diepholz, Rotenburg und Verden Aktuelle Vorabinformationen vor Unwettern, schweren Gewittern und heftigen Sturmböen gibt es zurzeit für viele Regionen Niedersachsens. Auch die Landkreise Rotenburg, Verden und Diepholz sind betroffen. Zwischen 14 und 20 Uhr wird die spezielle Wetterlage erwartet. Von Südwesten her sollen die Gewitter aufziehen. Es kann zu Sturmböen bis zu 120 km/h sowie Starkregen mit bis zu 25 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit kommen. Auch Hagel von bis zu 2 Zentimetern Durchmesser wird erwartet. Update von Mittwoch, 29. Juli, 19 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat die Unwetter-Warnungen für Donnerstag, 30. Juli, konkretisiert. Und die Vorabinformationen der Experten haben es in sich: Auf großer Fläche – südöstlich von Bremen bis zu den Landesgrenzen im Süden und Osten – kommt es demnach ab dem Nachmittag voraussichtlich zu schweren Gewittern, die großes Gefahrenpotenzial bergen. Demnach ziehen am Donnerstagnachmittag und -abend wahrscheinlich von Südwesten kommend gebietsweise schwere Gewitter über Niedersachsen hinweg. Es besteht die Gefahr von schweren Sturmböen bis 100 Kilometern pro Stunde, lokal auch von Orkanböen bis 120 Kilometern pro Stunde. Das entspricht einer Windstärke von 12. Außerdem kann es zu Starkregen mit bis zu 25 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit und Hagel mit Korngrößen um zwei Zentimeter kommen. Die aktuelle Warnung der Wetter-Experten gilt für Donnerstag von 14 bis 20 Uhr, im Nordosten Niedersachsens bis 23 Uhr. Zur Nacht hin ziehen die unwetterartigen Gewitter weiter nach Nordosten in Richtung Ostsee. Für die Gewitter gilt: Sie treten typischerweise sehr lokal auf und treffen mit voller Intensität meist nur wenige Orte. Genauere Angaben zu Ort, Gebiet und Zeitpunkt des Ereignisses können die Wetter-Experten erst mit der Ausgabe der amtlichen Warnungen machen. „Starke Gewitter, lokal auch unwetterartig“: Meteorologen rechnen mit Wetter-Knall in Niedersachsen Erstmeldung von 8 Uhr: Eine Schönwetter- und Sommer-Phase rollt auf Niedersachsen zu. Und mit ihr kommt auch die Hitze zurück. Die Temperaturen klettern in den kommenden Tagen deutlich. Doch Wetter-Experten warnen: Mit der Wärme sollen auch Gewitter in den Norden ziehen. Und die können lokal sehr stark ausfallen. Das geht aus einer aktuellen Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervor. Und diese fällt im Gegensatz zu der Schlamm-oder-Hitze-Vorhersage für das Wacken-Festival recht deutlich aus. Am Donnerstag, 30. Juli, sollen die Gewitter über Niedersachsen hereinbrechen. Unwetter und Gewitter in Niedersachsen erwartet: Wetter-Knall kommt am Donnerstag Bereits ab dem Vormittag ziehen laut den Wetterexperten dann aus Südwesten zunehmend hohe Wolkenfelder auf. „Zum Nachmittag hin dann gebietsweise starke Gewitter, lokal auch unwetterartig“, heißt es in der Prognose. Auf den Inseln werden etwa 26 Grad erreicht, sonst wird es sehr heiß. In Cuxhaven liegen die Höchstwerte um 31 Grad, im Süden können rund 36 Grad erreicht werden. Der Wind weht zunächst schwach bis mäßig aus südlicher Richtung, dreht später auf West und kann auch abseits von Schauern und Gewittern zeitweise deutlich auffrischen. In der Nacht zu Freitag bleibt es wechselnd bewölkt. Aus Südwesten ziehen zeitweise weitere Schauer und teils kräftige Gewitter durch, dazwischen gibt es aber auch längere trockene Abschnitte. Die Temperaturen sinken auf 18 bis 14 Grad. Live-Karte: Wo wird aktuell vor Unwetter gewarnt? Das Wetter schlägt um – bleiben Sie ab jetzt einen Schritt voraus. Verfolgen Sie auf der Live-Karte, wie sich die Wetterlage entwickelt. Karte aktivieren Weitere Gewitter im Norden möglich – Temperaturen sinken aber zunächst Die Gewitterschwemme in Niedersachsen flacht zum Freitag hin etwas ab, heißt es weiter. Der Himmel zeigt sich weiterhin wolkig und einzelne Schauer und Gewitter sind weiterhin möglich. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 22 Grad an der Nordsee und 29 Grad im Süden. Dazu weht schwacher, an der Küste zeitweise mäßiger Wind aus nordwestlicher Richtung. In der Nacht zu Samstag bleibt es wechselnd bewölkt. Auch dann sind weitere Schauer oder Gewitter möglich. Die Tiefstwerte liegen zwischen 15 Grad im Raum Braunschweig und 11 Grad in der Grafschaft Bentheim. Dann hat Niedersachsen das Schlimmste hinter sich. Am Samstag wird es freundlicher. Bei wechselnder Bewölkung zeigt sich immer wieder die Sonne, meist bleibt es trocken. Nur vereinzelt sind noch Schauer möglich. Die Temperaturen erreichen 21 Grad auf den Inseln und 24 bis 27 Grad im Binnenland. Wetter-Aussichten in Niedersachsen: Bald könnte es wieder heiß werden