DWD-Warnung warnt vor Hitze und Sturmböen auch in Köln
Nach mehreren Tagen mit angenehm sommerlichem Wetter sind die Temperaturen seit Mittwoch (29. Juli) wieder deutlich angestiegen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gab eine Hitzewarnung heraus, und auch am Donnerstag setzt sich die Warnung fort. Hinzu kommt, wie bereits am Vortag gemeldet wurde, eine Warnung vor Sturmböen. Lokal sind auch starke Gewitter möglich. Vormittags stiegen die Temperaturen in Köln und dem gesamten Rheinland erneut auf Werte über 30 Grad. Die Belastung ist damit den zweiten Tag in Folge groß, selbst wenn es in der Nacht zu Donnerstag auf Werte um 20 Grad auch in der Stadt abkühlte. Der DWD schreibt: „Mit einer zusätzlichen Belastung aufgrund verringerter nächtlicher Abkühlung ist insbesondere im dicht bebauten Stadtgebiet von Köln zu rechnen. Heute ist der 2. Tag der Warnsituation in Folge.“ Die Warnung gilt am Donnerstag von 11 bis 19 Uhr, andere NRW-Städte sind ebenfalls betroffen. Sturmböen am Nachmittag Am Donnerstagnachmittag zog dann Wind auf. Es können in Köln Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 65 und 85 Kilometern pro Stunde aus westlicher Richtung auftreten. Es besteht Gefahr durch herabstürzende Äste und umherfliegende Gegenstände. Beim Aufenthalt im Freien sollte man vorsichtig sein. Die Warnung gilt von 12 bis 17 Uhr. Das Einsetzen des Sturms ist generell am Donnerstag nicht zwangsläufig mit Gewitter und Regen verbunden. Laut Kachelmannwetter ist es daher möglich, dass sich viele Menschen noch im Freien aufhalten, vorzugsweise unter Bäumen im Schatten, wenn die Sturmböen einsetzen. Die birgt dann besondere Gefahren. Der Meteorologe Jörg Kachelmann hatte am Mittwoch auf der Plattform X geschrieben, die Sturmfront sei „ein potenzieller Killer“. Am Donnerstagvormittag erneuerte Kachelmannwetter die Warnung: Es stehe ein „brisanter Wettertag mit großer Hitze, einer gefährlichen Sturmfront und örtlich schweren Gewittern“ bevor. Auch Regen ist in Köln am Donnerstag möglich Nachdem es zunächst so aussah, als würde Köln von Gewittern verschont, erfolgte gegen Mittag dann eine DWD-Gewitterwarnung als dritter Hinweis an diesem Donnerstag. Wo es Blitz und Donner gibt, könne auch kleinkörniger Hagel auftreten, hieß es. In Gewitternähe könne es auch Sturmböen von 90 Kilometern pro Stunde geben. Die Warnung gilt bis 15 Uhr. Von vereinzelten Blitzen und Donner abgesehen blieb es allerdings zunächst ruhig in Köln. Regen ist weiter im Laufe des Nachmittags wahrscheinlich. Der starke Wind wird gegen Abend nachlassen. Anschließend kühlt es sich ab, die Tage der großen Hitze sind dann erst einmal wieder vorbei. Am Freitag ist es laut DWD heiter bis wolkig. In Köln soll es maximal 30 Grad warm werden. Regen ist eher unwahrscheinlich. In anderen Teilen von NRW kann es dagegen wieder lokale Unwetter geben. Auch der Wind weht mäßig bis schwach. Am Samstag wird es dann noch etwas kühler, für Köln sind 27 Grad vorhergesagt. Am Sonntag und zum Beginn der neuen Woche wird es dann wohl erneut wärmer.