Dyn mit massiver Preiserhöhung und neuen Sportarten-Abos
Der Sportstreaming-Anbieter Dyn hat sich in den letzten Jahren durchaus gemausert. Klar, DAZN bleibt das bekanntere und wohl auch beliebtere Angebot, aber der kleinere Rivale konnte nicht nur mit Sportarten wie Basketball, Handball oder Hockey punkten, sondern auch mit durchaus fairen Preisen. Doch jetzt baut man nicht nur seine Abostruktur grundlegend um, sondern nutzt diese Gelegenheit auch direkt, um die monatlichen Gebühren deutlich zu erhöhen. Beispielsweise konntet ihr bisher bei Dyn ein Jahresabo mit vollem Umfang abschließen und durftet bei dieser Bindung für 12 Monate 14,5 Euro jeden Monat blechen. Daraus werden im neuen Tarif „Dyn All Sports“ nunmehr jedoch 24,50 Euro. Eine Preiserhöhung um 10 Euro für jeden Monat bzw. fast 70 %. Wer flexibel bleiben möchte, also jeden Monat die Chance haben will, zu kündigen, muss künftig statt 19,50 Euro bald 29,50 Euro zahlen. Gelten werden die neuen Preise, die ihr auch nochmal oben in der offiziellen Übersicht seht, ab Mitte August 2026. Wem das zu teuer ist, der kann nun als Alternative den Zugriff auf Einzelsportarten buchen. Beispielsweise zahlt ihr für Dyn Handball 24,50 Euro im monatlich kündbaren Abo bzw. 19,50 Euro pro Monat, wenn ihr euch für ein Jahr bindet. Dyn Basketball, Volleyball, Tischtennis und Hockey kosten bei Bindung für 12 Monate jeweils 14,50 Euro im Monat – oder bei flexibler Kündigung 19,50 Euro im Monat. Vor allem Handball ist damit jetzt richtig teuer geworden. In jenem Bereich hatte der Sportstreaming-Dienst sein Angebot zuletzt auch klar ausgebaut, was wohl der zentrale Preistreiber ist. National zeigt Dyn etwa die Opel Handball-Bundesliga, die 2. Handball-Bundesliga, die Handball Bundesliga Frauen, den DHB-Pokal und den Rexel Super Cup. International sehen Fans bei Dyn neben der Machineseeker EHF Champions League und der EHF European League auch die Spiele der deutschen Nationalmannschaften, darunter die EM der Frauen im Dezember 2026 und alle Spiele der Weltmeisterschaften der Frauen und Männer bis mindestens 2031. Zudem baut Dyn das Angebot an Dokumentationen und Hintergrundformaten an und zwischen den Spieltagen kontinuierlich aus, um Handball-Fans bei Laune zu halten. Bestandskunden haben insofern Glück, dass sie natürlich noch bis zum Ende ihrer jeweiligen Laufzeit den alten Preis zahlen. Zudem gibt es für sie das versöhnliche Treue-Angebot, ihr Abo einmalig für 13,50 Euro pro Monat um zumindest noch ein rabattiertes Jahr zu verlängern. Erst danach will Dyn mit den erhöhten Preisen zur Kasse bitten. Da lockt man also mit einem Preisnachlass, um möglichst viele Kunden nochmal für ein Jahresabo begeistern zu können. Ein Vorteil der neuen Tarifstruktur: Auch wer sich für ein Jahr bindet, muss sich direkt bei Abschluss die komplette Summe „vorstrecken“. Stattdessen wird monatlich abgerechnet. Obendrein stellt Dyn im All-Sports-Tarif als Schmankerl „exklusive Gewinnspiele und weitere Aktionen“ in Aussicht. Was damit aber nun genau gemeint sein könnte, schlüsselt man in seiner Mitteilung nicht weiter auf. Dyn „verkauft“ die Preiserhöhung unter anderem mit dem Argument, dass man mit dem neuen Tarifsystem „mehr Wahlfreiheit“ für die Abonnenten schaffe. Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Kauft ihr darüber ein, erhalten wir eine kleine Provision - ohne Aufpreis für euch und ohne Einfluss auf unsere redaktionelle Meinung.