Dynamo Dresden beim VfL Osnabrück: SGD muss gewarnt sein
Logisch, dass sich an der Konstellation in Liga zwei bei drei Wochen ohne Spiel nichts geändert hat. Dynamo steht noch immer auf dem vorletzten Platz, bei vier Punkten fehlen aber nur drei auf den Tabellenelften Osnabrück. Um gleichzuziehen bräuchte es aber auch einen Sieg mit drei Toren mehr.
Beim letzten Auftritt dort noch in Liga drei vor knapp zwei Jahren gab's den mit 3:0. Christoph Daferner (28) schnürte damals den Doppelpack, aktuell ist der Stürmer aber eher Ausdruck der Dresdner Probleme.
Bei den Toren, den Abschlüssen und der Effizienz klemmt es besonders, da steht die SGD ligaweit unten.
"Du kannst immer Statistiken so hinlegen, wie du es gerne hättest. Ich könnte auch ganz, ganz viele sehr positive hinlegen und sagen, wir haben aktuell deutlich zu wenig Punkte anhand von ganz, ganz vielen Parametern, die wir richtig gut machen", meint Thomas Stamm.
Dynamos Coach erklärt: "Am Ende ist immer Teil der Wahrheit, dass es um Effizienz geht. Dass es da auch darum geht, dass man nur wenig zulässt, aber auch in der Lage ist, zu null zu spielen. Da geht es für mich gar nicht nur darum, wie viele Torschüsse wir haben."
Essenziell beim starken Aufsteiger sind eher "Wachheit", eine "andere Präsenz".
Beides wird dringend notwendig sein, denn die Spielweise von Robin Meißner & Co. dürfte Dynamo nicht entgegenkommen.
"Grundsätzlich eine sehr kompakte Art und Weise, wie sie spielen wollen. Eher auch Umschaltspiel, trotzdem punktuell immer auch mal wieder hoch. Aber grundsätzlich erwarten wir eine Mannschaft, die durch kompaktes, gutes Verteidigen sehr schnell in Umschaltmomente kommt, da müssen wir gut wach sein", beschreibt Stamm den nächsten Gegner.
Er spricht von einem "guten Trainer, den sie da haben, gute Spieler, gute Neuverpflichtungen auch im Sommer dazubekommen nach dem Aufstieg".
Ex-Dynamo Meißner ragt mit zwei Treffern im Neun-Tore-Angriff der Niedersachsen gerade so heraus.