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Dynamo Dresden: Stürmer Vincent Vermeij nimmt das Team in die Pflicht

Sport

Das sieht zumindest Stürmer Vincent Vermeij (32) so. Eine starke Rückrunde, der top Transfer-Sommer. Da muss doch was gehen? "Ganz Deutschland hat, glaube ich, am Anfang so gedacht", sagt der Niederländer.

"Dresden muss da jetzt einen Schritt machen, weil: Es war einfach gut, was wir letztes Jahr gezeigt haben. Aber dann kommt halt ein gewisser Druck damit", so der 32-Jährige.

Damit umzugehen, ist schwer. Vor allem, wenn die Ergebnisse nicht gleich kommen - trotz oft ansprechender Leistungen.

Die Zähler sind ausgeblieben: ein Sieg, ein Remis, drei Niederlagen. Platz 17. Und dann beginnt es in der Birne zu rattern.

"Ich glaube, wenn man diesen Druck dann, wie sagt man das, die ganze Zeit mitschleppen muss, dann tut es den Jungs nicht gut. Ich probiere da ein bisschen locker darin zu sein und mit den Jungs zu reden", verrät Vermeij.

Alles richtig. Bis zu einem gewissen Punkt kann es auf den Druck geschoben werden. Aber den hat jeder in seinem Job. Er muss liefern. Stichwort: Leistungsgesellschaft.

Das sieht Vermeij genauso: "Im Endeffekt spielen wir zweite Liga. Da erwartet jeder von dir eine gewisse Qualität", sagt er und fordert seine Jungs auch.

Und: "Wenn einer vielleicht mal einen schlechteren Tag hat, dann ist es okay. Aber du kannst nicht jede Woche einen schlechten Tag haben oder sechs von elf Leuten. Ich erwarte schon, dass die Jungs - und ich auch - jede Woche ein gewisses Level erreichen."

Er mit seiner Erfahrung kann helfen, die mentale Belastung von der Mannschaft nehmen, hat ähnliche Situationen schon zigmal erlebt.

"Ich probiere da ein bisschen entspannt zu bleiben und nicht immer so voll auf den Jungs zu gehen. Das ist besser. Weil ich glaube, wir machen auch viele Sachen gut", so der Stürmer.

Den Beweis müssen er und seine Mannen Samstagabend antreten. Immer nur gut zu spielen und mitzuhalten, reicht irgendwann nicht mehr. Es braucht Punkte, egal gegen wen.

Und bei Hertha zählt der Satz: Irgendwann reißt jede Serie.

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