Dyson CameraJet: Erste Zahnbürste mit eingebauter Kamera - für 479 Euro
Hightech-Mundpflege
Knapp 500 Euro: Dyson baut eine Kamera in ihre Zahnbürste ein
Von t-online, ts
02.09.2026 - 10:53 UhrLesedauer: 3 Min.
Dyson bringt seine erste elektrische Zahnbürste auf den Markt – und zielt direkt auf eine neue Kategorie: Hightech-Mundpflege. Mit der Dyson CameraJet will das Unternehmen nicht weniger, als eine zentrale Lücke in der täglichen Zahnpflege schließen – die konsequente Reinigung der Zahnzwischenräume bei jedem Putzen.
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Zahnzwischenräume gelten als einer der wichtigsten, aber am schlechtesten gereinigten Bereiche im Mund. Klassische elektrische Zahnbürsten stoßen hier oft an ihre Grenzen – Plaque bleibt in den Lücken, das Zahnfleisch leidet langfristig. Mit der neuen CameraJet Zahnbürste will Dyson genau diesen Schwachpunkt beseitigen: Die Kombination aus KI-gesteuerte Bilderkennungstechnologie, eng gebündeltem Flüssigkeitsstrahl und variabler Schalloszillation soll sicherstellen, dass bei jeder Reinigung auch die Zwischenräume gezielt mit gespült und von Plaque befreit werden. Gleichzeitig verspricht das System eine sanfte, alltagstaugliche und datenbewusste Mundpflege – vom wasserdichten Design bis zur App-Anbindung mit Fokus auf Privatsphäre.
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Revolution im Bad: Die CameraJet von Dyson
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Dyson CameraJet
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Dyson ist bisher bekannt für Staubsauger, Haarpflegegeräte und Luftreiniger. Nun betritt die Marke mit der Dyson CameraJet das Feld der Mundpflege – und bleibt ihrem Prinzip treu, bestehende Technik radikal neu zu denken. Die elektrische Zahnbürste mit integrierter Präzisionsmunddusche soll ein Problem adressieren, das viele unterschätzen: Zwischen den Zähnen verbleibende Plaque, die selbst hochwertige Schallzahnbürsten häufig nicht vollständig entfernen.
Die einzige Zahnbürste, die Zahnzwischenräume "sehen" kann
Kern des Produkts ist "Dysons Gap Optical Targeting Technologie". Die CameraJet ist laut Dyson aktuell die einzige Zahnbürste mit integrierter Kamera, die Zahnzwischenräume visuell erkennt und gezielt reinigt. Während andere Zahnbürsten nur "blind" entlang der Zahnreihe bürsten, kombiniert Dyson optische Erfassung mit einem präzisen, konischen Flüssigkeitsstrahl, der die Zwischenräume während des Putzens spült.
In der MyDyson App lässt sich die Reinigung visualisieren – Nutzer sehen gewissermaßen, was ihr Zahnarzt sieht. Dyson betont ausdrücklich, dass die Privatsphäre gewahrt wird und Bildinformationen kontrolliert verarbeitet werden.
Versprechen: Weniger Plaque, gesünderes Zahnfleisch
Dyson nutzt für die Einführung der Zahnbürste eine klare wissenschaftliche Erzählung. Im Zentrum stehen Plaque-Entfernung, Zahnfleischgesundheit und die Verhinderung von Neubildung:
Plaque-Entfernung und Prävention
Dyson verspricht, dass andere Zahnbürsten die Bildung von Plaque lediglich zulassen, während die CameraJet diese durch die systematische Reinigung der Zahnzwischenräume bei jedem Putzvorgang verhindern soll. In Labortests entfernt die Zahnbürste laut Dyson bis zu 72 Prozent mehr Plaque als marktführende Premium-Elektrozahnbürsten – insbesondere an schwer zugänglichen Stellen.
Gesünderes Zahnfleisch in kurzer Zeit
Klinische Tests mit 71 Teilnehmern zeigen laut Dyson: Mit den eigenen Formulierungen und im Vergleich zu einer Handzahnbürste soll die CameraJet das Zahnfleisch in nur zwei Wochen doppelt so gesund machen können. Zudem wird sie als 13-mal effektiver bei der Verbesserung der Zahnfleischgesundheit beschrieben, indem sie Plaque entfernt und deren Neubildung reduzieren soll.
Dyson unterlegt diese Aussagen mit eigenen Labortests, eines eigen entwickelten Labormodell zur Nachbildung von Zahnbelag (Plaque) und Kooperationen mit der Fakultät für Zahnmedizin der National University of Singapore.
Erste Reaktionen des Fachpersonals
Auch auf den Social-Media-Kanälen vom Fachpersonal taucht die Zahnbürste bereits auf. Dazu gehören Stimmen aus der Zahnmedizin wie die Zahnärztin @annabrt, die ihrer Community die Zahnbürste gestern erstmals präsentierte. Eine explizite Einschätzung oder ein Test sollen möglicherweise in der Zukunft folgen.
Einordnung: Dyson will Mundpflege neu definieren
Mit der CameraJet betritt Dyson einen Markt, der bislang durch große Dentalmarken dominiert wird – und versucht, die Grenzen klassischer elektrischer Zahnbürsten zu verschieben: weg von reiner Oberflächenreinigung, hin zu einer integrierten, bildgestützten Zahnzwischenraum-Pflege.
Die Kombination aus Kamera, gezieltem Flüssigkeitsstrahl, variabler Schalloszillation und wissenschaftlich untermauerten Versprechen ist klar auf eine technikaffine, gesundheitsbewusste Zielgruppe ausgerichtet, die bereit ist, für ein Premiumprodukt deutlich mehr zu investieren als für herkömmliche Zahnbürsten.
Ob Dyson damit tatsächlich einen neuen Standard in der Mundpflege setzt, wird sich im Alltagstest zeigen – doch die Botschaft ist eindeutig: Andere können die Zahnzwischenräume nicht sehen – "Nur unsere kann das." Und genau damit will Dyson den täglichen Blick in den Spiegel und die Routine im Bad grundlegend verändern.