DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,02 % 64.323,00 USD 08:09:33 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

E-Auto-Batteriegesundheit: 9954 Tests zeigen Unterschiede

Wirtschaft

Wie gut bleibt die Batterie eines Elektroautos bei hoher Laufleistung erhalten? Eine Analyse des schwedischen Stromer-Verkaufsportals Carla untersucht dafür die durchschnittliche Batteriegesundheit einzelner Modelle nach mehr als 100.000 Kilometern. Grundlage sind 9954 Batterietests aus den Jahren 2022 bis 2026. Den höchsten Wert erreicht der Kia e-Niro mit 64-kWh-Batterie und 97,25 Prozent. Dahinter folgen der Hyundai Kona Elektro mit 97,18 Prozent und der Kia EV6 mit 95,95 Prozent. Der Volvo XC40 Recharge kommt auf 94,70 Prozent, der Polestar 2 auf 94,35 Prozent. Mehrere der bestplatzierten Modelle verfügen nach mehr als 100.000 Kilometern noch über etwa 95 bis 97 Prozent ihrer ursprünglichen Batteriekapazität. Der BMW i3 erreicht 93,77 Prozent, der Polestar 2 93,53 Prozent und das Tesla Model 3 93,34 Prozent. Auf Rang 20 steht der VW ID.3 mit 91,79 Prozent. Die Ergebnisse unterscheiden sich nicht nur zwischen den Modellen, sondern teilweise auch zwischen verschiedenen Batterieversionen desselben Fahrzeugs. So erreicht beim Tesla Model 3 die Variante mit LFP-Pack (Lithium-Eisenphosphat) des chinesischen Akku-Riesens CATL 93,3 Prozent, die Ausführung mit LG-Chem-NMC-Batterie (Nickel-Mangan-Cobalt) 91,5 Prozent. Die Panasonic-NCA-Versionen (Lithium-Nickel-Cobalt-Aluminium) liegen bei 89,8 Prozent für 77,8 kWh und 88,2 Prozent für 52,4 kWh. Für den Kauf eines gebrauchten Elektroautos können diese Unterschiede eine Rolle spielen. Ein Batterietest kann die Angaben zu Modelljahr, Laufleistung und Ausstattung ergänzen, wenn mehrere Fahrzeuge verglichen werden. Viele Modelle auf dem schwedischen Gebrauchtwagenmarkt weisen laut der Auswertung (schwedisch) auch nach mehr als 100.000 Kilometern weiterhin eine hohe Batteriegesundheit auf. Die Batterietests wurden mit der Diagnostik der österreichischen Firma Aviloo durchgeführt. In die Auswertung flossen nur Modelle mit einer ausreichend großen Zahl an Tests ein. Die Traktionsbatterien von E-Autos verlieren im Laufe der Zeit an Leistung, da chemische Alterungsprozesse die Speicherkapazität verringern. Zusätzlich können häufige Schnellladungen und extreme Temperaturen die Batteriezellen stärker beanspruchen und den Verschleiß beschleunigen. Eine geringere Batteriekapazität wirkt sich unmittelbar auf die Reichweite pro Ladung aus. Die vielfach geäußerte Sorge, dass E-Auto-Batterien schnell und stark an Leistungsfähigkeit verlieren, hat sich bislang jedoch nicht bestätigt. Das zeigen auch andere Auswertungen. Dennoch bleiben Vorbehalte bestehen, weil die Batterie zu den teuersten Bauteilen eines Elektroautos gehört. Um die Bedenken zu verringern, geben Fahrzeughersteller Garantien und Zusagen zur verbleibenden Batteriekapazität.

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