E-Auto Mazda CX-6e im Test: Klappt es im nächsten Anlauf?
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Spät reifte bei Mazda die Erkenntnis, dass es ohne E-Antrieb global schwer wird. Doch der Anfang war zäh: Der MX-30 e-Skyactiv hatte einige Schwächen. Der 6e, den wir Ende vergangenen Jahres in der Redaktion hatten, hinterließ den Eindruck, nicht mit jener Sorgfalt auf den Start vorbereitet worden zu sein, für die Mazda eigentlich bekannt ist. Wie der CX-6e ist der 6e in Kooperation mit Changan entwickelt worden und bekam kurz nach dem Beginn des Verkaufs schon ein tiefgreifendes Update. Mit dem aktuellen CX-6e sollten Anfangsprobleme beseitigt sein. Im Test erwies sich das E-SUV als angenehm zu fahrendes Auto mit guten Anlagen, doch an ein paar Stellen sollte der Hersteller nachlegen. An einer wird er das zwingend müssen, wenn er in dieser Klasse dauerhaft mitmischen will.
Schnelle Fakten zum Mazda CX-6e
seit 2026 auf dem Markt
Abmessungen: 4,85 m lang, 1,94 m breit, 1,62 m hoch, Radstand: 2,9 m
ein Antrieb mit 190 kW
eine Batterie mit 78 kWh
Preis ab 49.990 Euro
Der CX-6e ist mit 4,85 m nochmals länger als der CX-5, der mit dem jüngsten Modellwechsel deutlich gewachsen ist. Das E-SUV erreicht ungefähr das Format eines BMW iX3 (Test), Volvo EX60, Peugeot e-5008 (Test) oder Xpeng G9 (Test). Für europäische Verhältnisse ist er damit schon recht üppig dimensioniert. Platz gibt es vorn wie hinten ausreichend, alles andere wäre bei einem Radstand von 2,9 m auch schwerlich vermittelbar. Dazu sind die Sitze angenehm gepolstert. Schade, dass die Lordosenstütze nur horizontal und der Beifahrersitz nicht in der Höhe verstellt werden können. Typisch für die Marke sind eine sorgsame Verarbeitung und auch eine feine Auskleidung. In dieser Hinsicht braucht der CX-6e keinen Vergleich – etwa zum BMW iX3 – zu scheuen.
Aktuelle Autotests
Innen lila
Es gibt nur zwei Ausstattungslinien, und sie unterscheiden sich kaum. Im von uns gefahrenen Topmodell „Takumi Plus“ ist eine in Teilen lilafarbene Innenausstattung alternativlos, von der ich vermute, dass nicht jeder sich damit anfreunden können wird. Im ähnlich ausgestatteten Basismodell hat der Kunde die Wahl zwischen hell und dunkel. Beides erscheint mir massenkompatibler. Ein riesiges Glasdach samt ausfahrbarem Rollo ist immer serienmäßig. Öffnen lässt sich das Dach leider nicht.
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