E-Autofahrer bekommen 30-Euro-Strafzettel an Ladesäulen in Miesbach
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Nach Unmut über Strafzettel für Ladesäulen-Nutzer in Miesbach: Betreiber reagiert
Von: Sebastian Grauvogl
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Der Unmut der Kunden über Strafzettel auf dem Parkplatz von Aldi und Rewe in Miesbach bleibt nicht ungehört. Die Überwachungsfirma Parkdepot kündigt nun Gespräche an.
Miesbach – Der Unmut der Kunden bleibt nicht ungehört. Nach unserem Bericht über verärgerte Elektroautofahrer, die nach der Nutzung der Ladesäulen am Aldi- und Rewe-Parkplatz am Windfeld in Miesbach einen Strafzettel mit Zahlungsaufforderung in Höhe von 30 Euro erhalten haben, reagiert nun die Überwachungsfirma Parkdepot.
E-Autofahrer bekommen 30-Euro-Strafzettel an Ladesäulen in Miesbach
„Die geschilderten Situationen entsprechen nicht dem Nutzerverhalten, das die Parkraumbewirtschaftung eigentlich verhindern soll“, schreibt die Pressestelle der Münchner Firma. Grund für das Halteverbot außerhalb der Öffnungszeiten sei eine vermehrte „Fremdnutzung“ des Parkplatzes in der Vergangenheit. So seien Stellplätze blockiert und Müll illegal dort entsorgt worden. Ein zusätzlicher Instandhaltungsaufwand sei die Folge gewesen. Die jetzige Parkregelung diene „also nicht allein der Verfügbarkeit von Parkplätzen für Kundinnen und Kunden, sondern auch dem Erhalt eines sauberen und sicheren Umfelds“.
Überwachungsfirma nimmt Kundenhinweise „sehr ernst“
Die E-Ladesäulen seien derweil grundsätzlich für die Nutzung während der Geschäftszeiten der Supermärkte vorgesehen. Für die Nutzung der DHL-Packstation sei „an jedem Wochentag ausreichend Toleranzzeit eingeplant“. Nichtsdestotrotz werde man die Hinweise der Kunden „sehr ernst“ nehmen und die Regelung gemeinsam mit Aldi Süd als Auftraggeber prüfen. Betroffene Nutzer wie eben Kunden der Ladesäulen, die einen Strafzettel erhalten haben, bittet Parkdepot, sich mit einem entsprechenden Nachweis an seinen Kundenservice zu wenden.
DHL verweist seine Packstationskunden derweil auf die „für den jeweiligen Standort geltenden Rahmenbedingungen“. Die Informationen zur Verfügbarkeit der Packstationen seien im DHL-Standortfinder hinterlegt, teilt eine Sprecherin auf Anfrage unserer Zeitung mit. Detailliertere Aussagen kann man „aufgrund unseres Vertragsverhältnisses mit den Standortgebern“ nicht treffen.