DAX +0,49 % 25.484,52 Pkt 09:14:59 MDAX +1,10 % 32.316,66 Pkt 09:14:59 Euro Stoxx 50 +0,31 % 6.301,51 Pkt 09:14:45 Dow Jones +0,96 % 52.210,08 Pkt 22:52:48 S&P 500 +0,07 % 7.413,18 Pkt 22:52:41 Nasdaq -0,82 % 24.932,08 Pkt 23:15:59 Nikkei -3,95 % 62.364,92 Pkt 08:45:03 Gold -0,56 % 4.051,50 USD 09:19:50 Silber -1,31 % 57,71 USD 09:19:42 Brent -2,04 % 86,56 USD 09:18:52 WTI -1,74 % 81,17 USD 09:19:56 Bitcoin -0,36 % 63.498,49 USD 09:29:48 EUR/USD -0,19 % 1,13730 USD 09:29:25 EUR/GBP +0,14 % 0,85470 GBP 09:29:59 EUR/CHF +0,15 % 0,93150 CHF 09:29:59 EUR/JPY -0,13 % 186,188 JPY 09:30:00

E-Scooter im ADAC-Test: Zwei Modelle fallen durch - Reichweiten geringer

Wirtschaft

Zehn Modelle im Test Bei zwei E-Scootern bricht der Lenker Von t-online, ccn 28.07.2026 - 00:00 UhrLesedauer: 3 Min. Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Sieben von zehn E-Scootern schneiden im ADAC-Test gut ab. Zwei Modelle fallen jedoch mit einem gravierenden Sicherheitsproblem auf. Reichweite, Preis, Ausstattung: Genauso wichtig wie diese Faktoren ist beim Kauf eines E-Scooters, wie sicher das Fahrzeug im Alltag ist. Das hat der ADAC bei zehn aktuellen Modellen mit Straßenzulassung überprüft. Getestet wurden unter anderem Fahrverhalten, Bremsen, Bedienung, Sicherheit, Haltbarkeit, Reichweite und mögliche Schadstoffe. Das Ergebnis fällt überwiegend positiv aus: Sieben der zehn Modelle erhalten die Gesamtnote "gut". Zwei Modelle versagen im Belastungstest Doch nicht alle E-Scooter bestehen den Test ohne Beanstandungen. Beim Navee N65i II und beim Streetbooster Sirius brach der Lenker während einer Belastungsprüfung. Beide Modelle erhalten deshalb nur die Gesamtnote 4,5. Nach Angaben des ADAC legt der Automobilklub bei der Prüfung höhere Maßstäbe an als der Gesetzgeber. Die gesetzlich vorgeschriebenen Tests bildeten die Belastungen im Alltag aus Sicht des ADAC nicht ausreichend ab. Das beste Gesamtergebnis erzielt der Segway Ninebot F3 Pro D mit der Note 2,0. Er überzeugte die Tester mit einem komfortablen Fahrverhalten, gut abgestimmten Bremsen, einer guten Beleuchtung sowie einem umfangreichen Display und einer dazugehörigen App. Nachholbedarf gibt es allerdings bei der Ladezeit: Bis der Akku vollständig geladen ist, vergehen mehr als acht Stunden. Reichweiten weichen von Herstellerangaben ab Nicht nur bei der Sicherheit, sondern auch bei der Reichweite weichen die Versprechen der Hersteller teilweise deutlich von der Realität ab. So gibt Odys für den Ultron i75 eine Reichweite von bis zu 75 Kilometern an. Im ADAC-Test kam der E-Scooter jedoch nur auf knapp 48 Kilometer. Wer regelmäßig längere Strecken fahren möchte, sollte die Herstellerangaben deshalb nicht ungeprüft hinnehmen. Verbesserungsbedarf sehen die Tester außerdem bei der Beleuchtung. Beim Modell von SoFlow blendete das fest verbaute Frontlicht den Gegenverkehr. Zwar waren bereits alle getesteten E-Scooter mit Blinkern ausgestattet, obwohl diese erst ab dem kommenden Jahr vorgeschrieben sind. Bei einigen Modellen waren die Blinker von der Seite jedoch nur schwer oder gar nicht zu erkennen. E-Scooter-Unfälle nehmen deutlich zu Die Bedeutung einer guten Sicherheitsausstattung wird auch bei einem Blick auf die Unfallzahlen deutlich. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts registrierte die Polizei im vergangenen Jahr rund 16.500 Unfälle mit E-Scootern. Das sind rund 38 Prozent mehr als im Vorjahr. 38 Menschen kamen dabei ums Leben. Rund 1.900 wurden schwer und etwa 16.200 leicht verletzt. Mehr als vier von fünf Verunglückten waren selbst mit einem E-Scooter unterwegs. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) fordert deshalb unter anderem einen Befähigungsnachweis für Menschen ohne Führerschein, eine Anhebung des Mindestalters von 14 auf 15 Jahre sowie eine Seitenbeleuchtung für E-Scooter. Worauf Käufer achten sollten Wer einen E-Scooter kaufen möchte, sollte laut ADAC zunächst überlegen, wie das Fahrzeug genutzt werden soll. Für hügelige Strecken empfehlen die Tester einen leistungsstarken Motor und eine gute Federung. Außerdem rät der Verkehrsklub dazu, vor dem Kauf eine Probefahrt zu machen. Unabhängig vom Modell empfiehlt der ADAC, beim Fahren stets einen Helm zu tragen. Unfallstatistiken zeigen, dass bei E-Scooter-Unfällen besonders häufig Kopf- und Gesichtsverletzungen auftreten. Auch die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein empfiehlt, vor dem Kauf genau hinzusehen. Vor allem günstige Modelle aus dem Internet oder aus dem Ausland verfügten häufig nicht über die notwendige Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE). Ohne sie darf ein E-Scooter in Deutschland nicht im öffentlichen Straßenverkehr gefahren werden. Deshalb sind diese Punkte wichtig: Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE): Sie ist Voraussetzung für die Zulassung und den Abschluss einer Haftpflichtversicherung. Typenschild: Es zeigt, dass für den E-Scooter eine ABE vorliegt. Höchstgeschwindigkeit: Modelle mit mehr als 20 km/h unterliegen anderen gesetzlichen Vorschriften. Händler innerhalb der EU: Das erleichtert Reklamationen und Gewährleistungsansprüche. Safety Gate: Im europäischen Warnportal lassen sich Rückrufe und bekannte Sicherheitsmängel prüfen. CE-Kennzeichnung: Sie ersetzt keine Straßenzulassung. Deutschsprachige Bedienungsanleitung: Sie kann bei Fragen oder Problemen hilfreich sein. Wer ohne gültige Betriebserlaubnis im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs ist, riskiert nach Angaben der Verbraucherzentrale ein Bußgeld und die Untersagung der Weiterfahrt. Fehlt zusätzlich die vorgeschriebene Haftpflichtversicherung, kann das strafrechtliche Folgen haben. Erfahren Sie mehr zu unseren Affiliate-Links Wenn Sie über diese Links einkaufen, erhalten wir eine Provision, die unsere redaktionelle Arbeit unterstützt. Der Preis für Sie bleibt unverändert. Diese Affiliate-Links sind durch ein gekennzeichnet.

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