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Eberl-Verlängerung beim FC Bayern nur ein "Kompromiss"?

Sport

In der vergangenen Woche machte der FC Bayern die Vertragsverlängerung mit Max Eberl bis Ende Juni 2029 perfekt. Der mächtige Aufsichtsrat des deutschen Rekordmeisters hatte zuvor den Daumen für die Ausweitung der Zusammenarbeit mit dem Sportvorstand gesenkt. Restlos überzeugt ist das Gremium von der Arbeit des 52-Jährigen aber offenbar weiterhin nicht.

Der FC Bayern setzt bis mindestens 30. Juni 2029 weiter auf Sportvorstand Max Eberl. Diese Entscheidung verkündete der deutsche Rekordmeister in der vergangenen Woche nach seiner turnusmäßigen Aufsichtsratssitzung, die mit Spannung erwartet worden war. Laut der "Sport Bild" fiel die Entscheidung unter den neun Mitgliedern des Gremiums einstimmig aus. Das sei zuvor nicht absehbar gewesen, heißt es.

Denn nach Informationen der Sportzeitung sind nicht alle Mitglieder des Kontrollgremiums von der Arbeit des Sportvorstandes überzeugt. Demnach habe sich zuletzt Karl-Heinz Rummenigge immer mehr als Eberl-Kritiker herauskristallisiert. Um auch die kritischen Stimmen im Aufsichtsrat des FC Bayern zufriedenzustellen, einigte man sich daher offenbar auf einen "Kompromiss".

FC Bayern: Eberl verlängerte nur zwei statt drei Jahre

Dieser besteht dem Bericht der "Sport Bild" darin, dass Eberl nur mit einer Vertragsverlängerung über zwei Jahre bis Ende Juni 2029 ausgestattet wurde. Üblich wäre eigentlich ein neuer Dreijahres-Vertrag gewesen, der den langjährigen Manager von Borussia Mönchengladbach bis 2030 an den Rekordmeister bindet. Klub-Präsident Herbert Hainer soll diese Lösung auf den Weg gebracht haben.

Die Idee hinter dem Kompromiss: Eberl kann bis 2029 zeigen, dass er auch in Zukunft der richtige Mann für den FC Bayern ist, und die kritischen Stimmen im Aufsichtsrat mit seiner Arbeit leiser werden lassen. Ob ihm das gelingt, wird die Zukunft zeigen. Der Ex-Profi war 2024 von RB Leipzig an die Säbener Straße gewechselt.

Eberl bezeichnete den FC Bayern bei seiner Vertragsverlängerung als "Herzensangelegenheit" und betonte: "Genauso wie meinen Vorstandskollegen ist es mir daher ein Anliegen, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und im Sinne der gesamten FC-Bayern-Familie auch künftig alles für den sportlichen Erfolg einzubringen. Das Vertrauen des Aufsichtsrats ist ein wertvolles Zeichen, über das ich mich sehr freue."

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