Ebola im Kongo: Mehr als 6000 Fälle - weiterhin kein Ende des Ausbruchs absehbar
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Lebensbedrohliches Virus Mehr als 6000 Ebolafälle im Kongo – weiterhin kein Ende des Ausbruchs absehbar
Tausende Krankheitsfälle und fast 3000 Tote: Der aktuelle Ebolaausbruch in der Demokratischen Republik Kongo ist besonders schwer einzudämmen.
31.08.2026, 16.36 Uhr
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In der Demokratischen Republik Kongo sind seit der Bekanntgabe des Ebolaausbruchs mehr als 6000 Krankheitsfälle bestätigt worden. Experten gehen allerdings von einer hohen Zahl nicht erfasster Fälle in dem zentralafrikanischen Land aus.
Nach Angaben des Informationsministeriums erkrankten 6041 Menschen nachweislich an Ebola, 2911 von ihnen starben. Derzeit befinden sich den Angaben zufolge 619 Menschen in Isolation oder Behandlung.
Besonders schwer einzudämmen
Ebolafieber ist eine lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen und löst ein hochansteckendes Fieber mit Durchfall und Blutungen aus.
Der aktuelle Ausbruch ist besonders schwer einzudämmen, auch weil es für den Ebola-Erreger vom Typ Bundibugyo bislang weder einen speziellen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt.
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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte den Ausbruch Mitte Mai bekannt gegeben. Angesichts der schon damals hohen Zahl der Krankheitsfälle gehen Experten davon aus, dass die ersten Ebolafälle womöglich bereits im Februar unerkannt auftraten. Zunächst war die nordostkongolesische Provinz Ituri betroffen. Mittlerweile gibt es Fälle in sechs Provinzen des zweitgrößten afrikanischen Landes.
Seit Anfang Juli läuft die klinische Testung zweier antiviraler Therapieverfahren. Außerdem startete in der vergangenen Woche ein klinisches Testverfahren mit dem Impfstoff Ervebo, der für den häufigeren Zaire-Erreger zugelassen ist. Vermutungen, der Bundibugyo-Erreger könne mutiert sein, haben sich nach Angaben der afrikanischen Gesundheitsbehörde Africa CDC nicht bestätigt.
Alle 30 Minuten stirbt im Kongo ein Mensch an Ebola, nie zuvor hat sich das Virus so schnell ausgebreitet. Es ist den Ärzten weit voraus, die in dem Kriegsgebiet auch noch bedroht werden. Die Uno ruft die Welt zu Hilfe. Lesen Sie hier mehr über ein Virus außer Kontrolle.
aeh/dpa