Ebola im Kongo: Neuer Todesfall im Nordwesten verschärft die Lage
Bei dem bestätigten Fall handelt es sich um einen Mann, der am Dienstag in der Stadt Gwaka gestorben war. Er hatte sich zuvor in der östlichen Provinz Süd-Kivu aufgehalten und war über Ruanda und Uganda gereist. Die Behörden rechnen deshalb mit einer großen Zahl möglicher Kontaktpersonen.
Nach jüngsten Regierungsangaben wurden bei dem aktuellen, inzwischen 17. Ebolaausbruch im Kongo 6942 Menschen infiziert, 3349 starben. Damit handelt es sich um den zweitgrößten Ebolaausbruch, der jemals registriert wurde.
Außerdem werden inzwischen Ebola-Überlebende für den Einsatz in den Behandlungszentren ausgebildet. Nach Angaben der WHO befinden sich unter den rund 1500 Genesenen einige in entsprechender Ausbildung. Gleichzeitig müsse sichergestellt werden, dass die medizinische Versorgung außerhalb der Ebola-Zentren nicht zusammenbreche.