Echo, FireTV-Sticks, Kindle: Amazon erhöht Preise für Hardware erheblich
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Echo, FireTV-Sticks, Kindle Amazon erhöht Preise für seine Gadgets erheblich
Praktisch über Nacht hat Amazon die Preise für viele Produkte deutlich angezogen. Der Konzern begründet den Schritt mit Preissteigerungen für Speicherchips. Günstige Geräte sind besonders stark betroffen.
25.08.2026, 11.50 Uhr
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Kundinnen und Kunden müssen künftig mit deutlich höheren Preisen für Amazon-Produkte rechnen. Betroffen von den erheblichen Preissteigerungen sind verschiedene Echo-Geräte, Kindles, FireTV-Sticks sowie das Mesh-WLAN-System Eero. Einige Produktreihen sind über Nacht um bis zu 60 Prozent teurer geworden. Zunächst war am Montag lediglich von Preiserhöhungen in den USA die Rede, doch wie »Caschys Blog« berichtet , gelten inzwischen auch für Deutschland neue Preise.
Amazon begründet die Preiserhöhungen mit gestiegenen Kosten sowie der Knappheit und den dadurch höheren Preisen für Speicherchips und Speicherkomponenten. Kristy Schmidt, Senior Communications Managerin des Geschäftsbereichs »Devices & Services« bei Amazon, erklärte gegenüber »The Verge« : »Nachdem wir diese Steigerungen so lange wie möglich aufgefangen haben, haben wir kürzlich die Preise in allen Produktlinien angepasst.«
Gegenüber »Fortune« , die in den USA als Erste berichteten, erklärte eine Amazon-Sprecherin zudem, dass das Unternehmen das ganze Jahr über Sonderangebote für sein gesamtes Sortiment bereitstellen werde.
Die günstigsten Amazon-Gadgets sind am härtesten von den Preissteigerungen getroffen. Die Kosten für den Amazon Echo Dot (5. Generation) stiegen um etwa 60 Euro auf 90 Euro, wobei er aktuell noch für 39,99 Euro angeboten wird . Und auch einige Kindle-Modelle sind deutlich teurer geworden. Der Kindle Paperwhite (16 GB) kostet nun statt 169,99 Euro 209,99 Euro, ist bei Amazon aktuell aber noch mit der Kennzeichnung »19 Prozent reduziert« zum ursprünglichen Preis erhältlich. Die Preise für Amazons FireTV-Sticks wurden ebenfalls erheblich angehoben. Der FireTV-Stick HD hat nun eine unverbindliche Preisempfehlung (UVP) von 64,99 Euro, das sind 20 Euro mehr als zuvor. Das aktuelle Angebot von Amazon: 26,99 Euro .
Amazon bietet seine eigenen Produkte regelmäßig zu reduzierten Preisen an. Allerdings geschieht das meist zu Anlässen wie etwa dem Black Friday im Herbst. Dass aktuell viele der Produkte, deren UVP angehoben wurde, rabattiert angeboten werden, wirft die Frage auf, welche Strategie dahintersteht. Will das Unternehmen die Preiserhöhungen mit seinen Angebotspreisen womöglich verschleiern? Oder gar die Gelegenheit nutzen, um Kundinnen und Kunden dazu zu bewegen, noch mal zuzugreifen, bevor die neuen Preise umgesetzt werden?
kim