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Ed Sheeran: So eröffnet der Sänger erstes Konzert nach dem Eklat um Macklemore

Unterhaltung

Würde er sich auf der Bühne äußern? Davon war nach der Aufregung der vergangenen Woche beinahe auszugehen. Doch wie genau Ed Sheeran bei seiner ersten Show seit dem Eklat um den Ausschluss von Rapper Macklemore auftreten würde, war offen. Nun hat der Popstar zu der Kontroverse Stellung bezogen.

Hier lesen Sie alles , was sie zu dem Fall wissen müssen

»Bevor ich jetzt einige Songs spiele, ist es hoffentlich okay, dass ich jetzt einige Worte sage zu dieser vergangenen Woche«, sagte Sheeran übereinstimmenden US-Medienberichten zufolge bei dem Konzert in der US-Ostküstenmetropole Philadelphia.

Er sei es gewohnt, dass seine Musik kritisiert werde. »Aber in dieser Woche habe ich Kritik zu etwas viel Wichtigerem bekommen und ich musste schwierige Entscheidungen treffen und ich mache Fehler und es tut mir so, so leid.« Er wolle, dass seine Konzerte sichere Orte für alle seien, er wolle kein Aktivist sein und er wolle seine Fans nicht enttäuschen – »deswegen bin ich heute Abend hier, allein und mache mit meiner Tour weiter«.

Die Kontroverse habe ihn »in die Mitte eines wichtigen und leidenschaftlichen Arguments über die Redefreiheit und das komplexeste politische Thema des Planeten« geworfen, sagte Sheeran weiter. Anschließend verurteilte er sowohl das Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 in Israel als auch das israelische Vorgehen im Gazastreifen scharf: »Was in Gaza passiert ist, katastrophal, nicht zu rechtfertigen und unverhältnismäßig.« Vor dem Stadion, in dem das Konzert stattfand, hatten sich US-Medienangaben zufolge einige propalästinensische Demonstranten versammelt.

Die Vorbands ließen die Tour sausen

Der US-Rapper Macklemore hatte Anfang der Woche mitgeteilt, dass er nach propalästinensischen Äußerungen aus dem Vorprogramm von Sheerans restlicher »Loop«-Tour gestrichen worden sei. Daraufhin solidarisierten sich mehrere Musiker mit ihm und sagten ihre Auftritte als Support-Acts von Sheeran ab (mehr dazu hier). Sheeran hatte betont, der Rausschmiss von Macklemore sei die Entscheidung des Tourveranstalters gewesen, nicht seine.

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