DAX +1,15 % 25.704,02 Pkt 18:00:00 MDAX +0,45 % 30.425,40 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,05 % 6.167,81 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,22 % 52.475,10 Pkt 22:18:52 S&P 500 +0,88 % 7.743,98 Pkt 22:18:42 Nasdaq +1,45 % 26.549,85 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,10 % 64.659,47 Pkt 07:30:01 Gold -0,25 % 4.041,40 USD 07:48:15 Silber -1,32 % 52,75 USD 07:48:16 Brent -4,37 % 110,28 USD 07:48:12 WTI -1,35 % 101,39 USD 07:48:18 Bitcoin -1,74 % 79.849,48 USD 07:58:15 EUR/USD +0,09 % 1,11400 USD 07:57:42 EUR/GBP +0,08 % 0,83680 GBP 07:58:19 EUR/CHF +0,08 % 0,92300 CHF 07:58:19 EUR/JPY -0,01 % 175,779 JPY 07:58:19

Editorial: Wer bin ich, wenn KI meinen Job übernimmt?

Technologie

KI ist der neue Zeitgeist, KI durchdringt alle Lebensbereiche, KI revolutioniert Wirtschafts- und Arbeitswelt. Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Und doch ist die epochale Dimension dieser Technologie längst nicht erfasst.

Ich frage mich schon jetzt: Wer bin ich, wenn KI meinen Job übernimmt? Ich frage mich das in stillen Momenten meines Newsalltags. Im Angesicht einer Künstlichen Intelligenz, die vieles infrage stellt, was ich mir in den vergangenen Jahren erarbeitet habe.

Denn glaubt man Tech-Milliardär Elon Musk im „Economist“-Podcast „The Insider“, dann wird KI schon in fünf Jahren schlauer sein als die Summe aller menschlichen Intelligenz. Das klingt nach Hybris oder nach Lust am eigenen Untergang – und solche Sätze lösen ohne Zweifel ein Unbehagen aus.

KI trifft im Job laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) vor allem Menschen in Büros: in der Softwareentwicklung, in der Buchhaltung, im Marketing – und auch im Journalismus. Und sie trifft Führungskräfte im mittleren Management, auch wenn der derzeitige Stellenabbau in Deutschlands Unternehmen noch mehr von Kostendruck als KI getrieben ist. Die Betonung liegt auf „noch“, wie unser Wochenendtitel zeigt.

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