Effenberg nennt Bedingung für Urbig
Sollte der neue Bundestrainer Jürgen Klopp mit Jonas Urbig einen Ersatztorhüter in seinen ersten DFB-Kader berufen? Geht es nach SPORT1-Experte Stefan Effenberg sollte eine Nominierung vom Bundesliga-Spiel des FC Bayern gegen die SV Elversberg abhängen.
„Ich glaube, dass es darauf ankommt, ob Urbig heute im Tor steht. Wenn das nicht der Fall ist, sollte man ihn nicht nominieren“, sagte der einstige Nationalspieler im FIROCKX Doppelpass. Die Bayern spielen um 17.30 Uhr gegen den Aufsteiger. Ob Urbig oder der Stammtorhüter Manuel Neuer zwischen den Pfosten steht, ist vor der Partie unklar.
Urbig „braucht Spiele. Er hat das ein oder andere Spiel gehabt“, sagte Effenberg: „Wenn er das heute nicht bekommt, wird er (Klopp, Anm. d. Red.) ihn wahrscheinlich nicht nominieren.“ Der junge Bayern-Torhüter gilt seit Wochen als Option für die Nationalmannschaft, obwohl er in München die klare Nummer zwei hinter Neuer ist.
Einer für die Nationalmannschaft? Effenbergs Urteil zu Karius
Doch Neuer und die Bayern hatten bei der womöglich letzten Vertragsverlängerung verkündet, dass Urbig immer wieder seine Minuten bekommen solle. Bislang stand er lediglich beim Erstrundenspiel im DFB-Pokal gegen Osnabrück im Kasten.
Jüngst hatte sich mit Loris Karius ein anderer deutscher Torhüter ins Rampenlicht gespielt. Nach dem Aufstieg mit dem FC Schalke überzeugt der 33-Jährige auch in der Bundesliga. Ein Ticket für die Nationalmannschaft käme laut Effenberg aber noch zu früh: „Bei Karius würde ich sagen: Bring das auf Strecke, dann kann er nochmal zu der Gelegenheit kommen.“
Klopp wird seinen Kader am 17. September bekannt geben.