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Effenberg warnt FC Bayern vor "großem Fehler" bei Jamal Musiala: "Das dürfen sie nicht zulassen"

Sport

Auch wenn Jamal Musiala dem FC Bayern im Supercup gegen Borussia Dortmund am Samstagabend (20:30 Uhr) nach seinen zwei Zusammenbrüchen nicht zur Verfügung stehen wird, soll der deutsche Fußball-Nationalspieler schnell wieder auf dem Platz zu sehen sein. Experte Stefan Effenberg fordert den Rekordmeister dazu auf, mit maximaler Transparenz an die Sache heranzugehen. Bei der Supercup-Generalprobe des FC Bayern in Heidenheim war Jamal Musiala am Dienstag zum zweiten Mal in nur vier Tagen auf dem Platz zusammengebrochen. Der Youngster sprach hinterher von "temporär kurz auftretenden, aber gut behandelbaren Absencen, die auf eine neurologische Dysfunktion" zurückzuführen seien. Ihm gehe es gut, er wolle den Fans "auch die Sorgen nehmen. Es besteht kein darüber hinausgehendes gesundheitliches Risiko". "Musiala muss jetzt also gleich zwei Herausforderungen meistern: den Umgang mit seiner neurologischen Dysfunktion – und auch die damit einhergehende mentale Belastung. Sicher ist, dass er dabei auf die Unterstützung des FC Bayern zählen kann. Das hat auch Uli Hoeneß bereits angekündigt", ordnete Ex-Profi Stefan Effenberg die Entwicklungen um den 23-Jährigen in seiner "t-online"-Kolumne ein. FC Bayern: Bei Musiala sind "noch einige Fragen offen" Er erwartet nun, dass "die Bayern – im besten Fall sogar gemeinsam mit einem Experten oder einer Expertin aus der Neurologie – direkt mit Informationen zum Gesundheitszustand ihres Spielers nachlegen. Sie müssen umgehend für mehr Transparenz sorgen, damit alle noch offenen Fragen beantwortet werden. Das ist elementar", richtet der ehemalige Nationalspieler eine Forderung an die Säbener Straße. Nach Ansicht des 58-Jährigen seien nach Musialas Statement nämlich "noch einige Fragen offen, über die es sich verbietet, zu spekulieren: Wie viel Spielzeit bekommt Musiala? Wie genau werden diese Absencen, diese Art epileptischer Anfälle, die ihm passieren können, behandelt?", hinterfragte Effenberg: "Diese Sachverhalte jetzt nicht zu adressieren, wäre ein großer Fehler der Bayern." Mit fehlender Transparenz "würden sie sich selbst, vor allem aber natürlich Musiala, einen Bärendienst erweisen", legte der Ex-Profi nach: "Denn dann kämen bei jeder Gelegenheit wieder exakt diese Fragen auf – und würden für Unruhe sorgen, die von außen in den Verein hineingetragen würde. Das dürfen sie nicht zulassen."

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