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Ego-Vorwürfe gegen Mbappé: "Wollte sich nicht schmutzig machen"

Sport

15.07.2026 • 18:54 Uhr

Kylian Mbappé enttäuscht im WM-Halbfinale - eine deutsche Trainerlegende klagt an und feiert einen Widersacher des französischen Superstars.

Der Auftritt der französischen Superstars im WM-Halbfinale gegen Spanien hat auch die deutsche Trainerlegende Winfried Schäfer enttäuscht.

Besonders der weitgehend abgemeldete Kapitän Kylian Mbappé missfiel dem 76-Jährigen: „Ich hatte das Gefühl, dass er vor allem darauf aus war, Rekordtorschütze der WM zu werden. Aber er hatte keine Verbindung zu den anderen.“

Mbappé war wie die gesamte, hochkarätig besetzte Offensive von „Les Bleus“ beim 0:2 gegen Spanien kaum zum Zug gekommen.

Schäfer feiert Yamal-Grätsche gegen Mbappé

Auch Ousmane Dembélé und Michael Olise seien nicht integriert gewesen, meinte Schäfer weiter: „Jeder wollte nur beweisen, dass er ganz allein Spanien besiegen kann. Es ist ein Problem vieler Mannschaften, die große Namen, aber trotzdem keinen Erfolg haben.“

So enttäuscht Schäfer von den Franzosen war, so begeistert reagierte er auf die Machtdemonstration der siegreichen Spanier.

„Das war eine Truppe, in der jeder wusste, was er zu tun hatte – und in der jeder alles für den Erfolg getan hat. Das war Teamgeist pur. Die Szene, in der Yamal Mbappé umgrätscht, belegt das für mich besonders“, befand Schäfer.

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Superstar Lamine Yamal sei sich nicht „nicht zu fein“ gewesen und habe sich für sein Team eingesetzt: „So etwas habe ich von Mbappé nicht gesehen, als es darauf ankam. Ich hatte das Gefühl, er wollte auf dieser Bühne nur glänzen, sich aber nicht schmutzig machen.“

Schäfer war zuletzt als Technischer Direktor im Verband Ghanas tätig. Er trainierte Nationen wie Jamaika, Thailand und Kamerun, in der Bundesliga stand er unter anderem beim VfB Stuttgart an der Seitenlinie.

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