DAX +0,83 % 25.390,28 Pkt 11:15:51 MDAX +0,84 % 30.126,21 Pkt 11:15:51 Euro Stoxx 50 -0,13 % 6.108,58 Pkt 11:15:45 Dow Jones -0,96 % 52.361,58 Pkt 21:43:41 S&P 500 +0,17 % 7.676,77 Pkt 21:43:43 Nasdaq +0,62 % 26.169,38 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,73 % 63.268,37 Pkt 07:45:03 Gold -0,78 % 4.006,80 USD 11:20:39 Silber -1,71 % 53,19 USD 11:20:29 Brent -3,85 % 111,35 USD 11:20:27 WTI +0,67 % 102,44 USD 11:20:51 Bitcoin -0,65 % 79.487,65 USD 11:30:43 EUR/USD -0,67 % 1,11430 USD 11:30:43 EUR/GBP -0,23 % 0,83660 GBP 11:30:51 EUR/CHF -0,14 % 0,92280 CHF 11:30:52 EUR/JPY -0,11 % 175,723 JPY 11:30:52

Ein Jahr Speicherkrise: Wie läuft's bei euch beim Thema Arbeitsspeicher?

Technologie

Die Preise für DRAM-Speicherchips klettern seit inzwischen über einem Jahr nach oben. Laut Herstellern steht eine jahrelange Knappheit bevor. Die heutige Sonntagsfrage möchte wieder wissen: Wie viel und welchen Arbeitsspeicher habt ihr aktuell im Gaming-PC verbaut und was hat sich in den vergangenen zwölf Monaten getan?

Es herrscht eine beispiellose Speicherknappheit

Das Wettrüsten um immer größere KI-Rechenzentren bringt den Speichermarkt an seine Belastungsgrenzen. Aus dem in der Branche üblichen Rhythmus eines Schweinezyklus gebracht, werden Speicherchips an allen Fronten knapper und damit teurer. Monatliche Stichproben zeigen, dass die Preise für Arbeitsspeicher im vergangenen Jahr im Schnitt um 370 Prozent gestiegen sind. Ausgewählte DDR5-Modelle verteuerten sich teils um rund 450 Prozent. Vor diesem Hintergrund – und weil die letzte Umfrage zum Thema wieder rund ein Jahr in der Vergangenheit liegt – soll es in der heutigen Sonntagsfrage um euren Arbeitsspeicher gehen.

Ohne RAM geht nichts

Denn dieser ist für die schnelle Datenverarbeitung in Computern unerlässlich, will meinen: Kein Gaming-PC kommt ohne Arbeitsspeicher aus. Als erste und größte flüchtige Instanz der Speicherhierarchie behält der RAM (Random Access Memory, „Speicher mit wahlfreiem Zugriff“) Informationen nur, solange der Rechner eingeschaltet ist und die DRAM-Zellen mit Spannung versorgt werden.

Bei Geschwindigkeit, Platzbedarf und Herstellungskosten liegt RAM gewissermaßen im Sweetspot: Er ist zwar nicht so schnell wie der im Umkehrschluss deutlich teurere und pro Speicherzelle physisch größere SRAM, der auf CPUs und GPUs für die Cache-Hierarchie verwendet wird, aber daher auch deutlich günstiger und trotzdem noch wesentlich schneller als beispielsweise nicht-flüchtiger NAND-Speicher in SSDs. Die Zugriffszeiten respektive die Latenz liegen ebenso im Mittelfeld.

Die Entwicklung neuerer und immer schnellerer RAM-Module begleitet die Geschichte der Computer konsequenterweise schon seit Jahrzehnten. DDR-SDRAM wurde Ende der 1990er Jahre eingeführt, gefolgt von aufeinanderfolgenden Generationen, die jeweils Geschwindigkeits- und Effizienzverbesserungen brachten. DDR4 kam im Jahr 2014 auf den Markt und wurde bis 2017 zum Standard in modernen Computersystemen. Seit 2021 ist DDR5 auf dem Markt, der nochmals höhere Datenraten und eine verbesserte Energieeffizienz mit wesentlich überarbeiteter Spannungsversorgung bietet.

Wie viel Arbeitsspeicher hat und braucht die Community?

Im Herbst 2025 gab noch immer eine knappe Mehrheit der Teilnehmer jener Arbeitsspeicher-Sonntagsfrage an, im eigenen Rechner DDR4-Speicher verbaut zu haben. Der Anteil an DDR5-Modulen stieg dennoch auf gut 47 Prozent. Wie viele Community-Mitglieder seither auf eine neue Plattform gewechselt haben, zeigt heute die erste Umfrage.

Naheliegend ist selbstverständlich auch die Frage nach der Speichermenge: Wie viele GB RAM habt ihr in eurem primären Rechner verbaut? Falls ihr eine „krumme“ oder besonders hohe RAM-Konfiguration verwendet, könnt ihr zur Beantwortung der Frage auf die Kommentare ausweichen – und dann auch gerne direkt erzählen, wie es zu dieser besonderen Konfiguration kam.

Auf wie viele Module verteilt sich diese Speicherkapazität? Traditionell sollten Anwender eine gerade Anzahl an RAM-Modulen verbaut haben, um die mit Dual- oder Quad-Channel-Anbindung verbundenen Vorteile voll ausschöpfen zu können. ComputerBase hat aber bereits getestet, dass in den aktuellen, besonderen Zeiten zumindest im Fall von DDR5-Speicher auch Single-Channel-Konfigurationen sinnvoll sein können.

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Aber wie sieht es aktuell bei euch aus?

Der alte 16-GB-Standard ist längst überwunden; Spieler greifen bei Neuanschaffungen schon seit einigen Jahren gerne zu 32-GB-Kits und immer mehr enthusiastische Community-Mitglieder haben sogar schon 64 GB RAM oder mehr verbaut. Aber benötigt ihr so viel RAM in der Praxis auch tatsächlich? Oder reicht eure aktuelle Konfiguration vielleicht schon gar nicht mehr aus?

Wann und mit welchen Kriterien habt ihr zuletzt RAM gekauft?

Weiter geht es mit einigen Umfragen zum Arbeitsspeicher-Kaufverhalten der ComputerBase-Community. Zunächst: Seit wann besitzt ihr eure aktuellen RAM-Module?

Und von welchem Hersteller stammen die Module?

Beinahe jeder Hersteller bietet im High-End-Segment inzwischen RAM-Riegel mit integrierter RGB-Beleuchtung. Ist auch euer RAM beleuchtet?

Und war das eines der Kriterien beim Kauf des Arbeitsspeichers? Geschwindigkeit und Preis sind naheliegende Beweggründe, aber was war für euch noch ausschlaggebend?

Habt ihr noch schnell neuen oder mehr Arbeitsspeicher gekauft?

Zum Abschluss geht es thematisch noch einmal zurück zur Einleitung. Erste Preissteigerungen für gängige und beliebte Arbeitsspeicher-Kits haben Mitte Oktober bereits den europäischen Endkundenmarkt erreicht. Werdet ihr jetzt noch schnell den Sprung auf eine neue Platine mit DDR5 wagen oder euren RAM verdoppeln? Oder seht ihr keine Notwendigkeit, weil ihr bereits gut gerüstet seid oder aber nicht von einer lang anhaltenden Knappheit ausgeht?

Und was denkt ihr, wird in den nächsten Jahren eine Normalisierung beim Angebot und den DRAM-Preisen einkehren? Oder ist das eurer Meinung nach Wunschdenken?

Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht

Die Redaktion freut sich wie immer über fundierte und ausführliche Begründungen zu euren Entscheidungen in den Kommentaren zur aktuellen Sonntagsfrage. Wenn ihr persönlich ganz andere Ansichten vertretet, die von den bei den Umfragen im Artikel gegebenen Antwort­möglichkeiten nicht abgedeckt werden, könnt ihr davon ebenfalls im Forum berichten. Auch Ideen und Anregungen zu inhaltlichen Ergänzungen der laufenden oder zukünftigen Umfragen sind gerne gesehen.

Leser, die sich noch nicht an den vergangenen Sonntagsfragen beteiligt haben, können dies gerne nachholen, denn die Umfragen laufen stets über eine Dauer von 30 Tagen. Voraussetzung zur Teilnahme ist lediglich ein kostenloser ComputerBase-Account. Insbesondere zu den letzten Sonntagsfragen sind im Forum häufig nach wie vor spannende Diskussionen im Gange.

Fernseher: Wie viel Hz hat euer TV-Modell und schaut ihr noch linear?

Gaming-Grafikkarten: Mit welchen GPUs gehen eure Rechner in den Herbst?

Steam Frame: Wie nutzt ihr VR und was haltet ihr von Valves neuer Brille?

Apple-Event: Was haltet ihr von iPhone 18 Pro (Max) und Duo?

Grand Theft Auto VI: Wer hat 30 FPS für 100 Euro vorbestellt?

Gamescom 2026: (Wieso) wart ihr (nicht) vor Ort und worauf freut ihr euch?

Foldables: Habt ihr ein faltbares Smartphone? Oder wartet ihr auf Apple?

Chrome, Firefox etc.: Welche Browser nutzt ihr am PC und am Smartphone?

Audio-Streaming: Welche Dienste nutzt ihr für Musik, Hörbücher und Podcasts?

Social Media: Was nutzt du und wie stehst du zu Alters­grenzen für Jugendliche?

Die im Rahmen der Sonntagsfragen erhobenen Daten dienen einzig und allein dazu, die Stimmung innerhalb der Community und die Hardware- sowie Software-Präferenzen der Leser und deren Entwicklung besser sichtbar zu machen. Einen finanziellen oder werblichen Hintergrund gibt es dabei nicht und auch eine Auswertung zu Zwecken der Marktforschung oder eine Übermittlung der Daten an Dritte finden nicht statt.

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