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Ein Toter: Iran meldet Angriff auf Frachtschiff in der Straße von Hormus - Sorge um Ölversorgung wächst

Welt

Nach einem Angriff auf ein Schiff in der Straße von Hormus und der Schließung einer wichtigen saudischen Ölpipeline wachsen die Sorgen um ​die Energieversorgung. Die britische Seehandelsorganisation (UKMTO) teilte mit, ihr sei gemeldet worden, dass ein Projektil ein Schiff in der Meerenge getroffen habe. Das Ausmaß des ⁠Schadens und der Zustand der Besatzung waren demnach zunächst unbekannt.

Auch der Iran meldete einen Angriff auf ein Schiff. Es soll sich um ein Frachtschiff handeln. Dabei wurde mindestens ein Mensch getötet. Das Schiff sei am frühen Sonntagmorgen vor den Insel Hengam und Keschm „getroffen“ worden, hatte der Gouverneur der Stadt Keschm, Amir Tejmuri, nach Angaben des Staatsfernsehens und der Nachrichtenagentur Tasnim erklärt. Dabei seien auch drei Menschen verletzt worden.

Anders als in den meisten bisherigen Fällen machte die britische Behörde UKMTO auch keine Angaben zum genauen Ort des Vorfalls. Damit blieb unklar, ob das Schiff vor der Küste des Omans oder näher an der iranischen Küste getroffen wurde. Es blieb auch unklar, wer für den Angriff verantwortlich war.

Die Straße von Hormus steht im Mittelpunkt des Konflikts zwischen den USA und dem Iran. Sie ist enorm wichtig für den weltweiten Handel mit Öl und Gas. Seit dem Beginn des Iran-Krieges Ende Februar durch US-israelische Angriffe auf die Islamische Republik hat Teheran die Meerenge weitgehend blockiert. Im Gegenzug verhängten die USA eine Seeblockade iranischer Häfen.

Schiffe müssen für die Durchquerung der Straße von Hormus eine Genehmigung vorlegen. Zudem will der Iran Gebühren für das Passieren erheben, was die USA und die Länder der Region jedoch ablehnen. Am Montag sind im Oman Gespräche zwischen dem Iran und weiteren Golfstaaten zur Straße von Hormus geplant.

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