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Einbruch, Feuer & Co.: Vor diesen Risiken wollen sich die meisten schützen

Technologie

Sicherheitsmaßnahmen

Jeder 4. handelt erst nach einem Vorfall – Sie auch?

Von Jennifer Buchholz

Aktualisiert am 29.08.2026 - 11:00 UhrLesedauer: 2 Min.

Gefahr lauert überall – oder doch nicht? Eine Umfrage zeigt, wovor sich die meisten Deutschen am ehesten schützen würden und was sie bewegt, es dann auch wirklich zu tun.

Das eigene Hab und Gut zu schützen, ist fast allen Deutschen wichtig. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des Verbands der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI), die t-online exklusiv vorab vorliegt. Demnach messen 84 Prozent der Befragten dem Schutz des eigenen Heimes einen hohen Stellenwert bei. Lediglich 9 Prozent verneinen dies, 7 Prozent haben dazu keine Meinung.

Große Unterschiede zwischen den Generationen

Unterschiede zeigen sich vor allem zwischen den Altersgruppen. Denn je älter die Befragten sind, desto wichtiger ist ihnen die Sicherheit innerhalb und direkt außerhalb der eigenen vier Wände. Bei den über 65-Jährigen geben 90 Prozent an, dass Sicherheit einen großen Stellenwert für sie hat. Bei den 50- bis 64-Jährigen sind es 85 Prozent, bei den 40- bis 49-Jährigen noch 84 Prozent. Lediglich die 18- bis 29-Jährigen messen der Sicherheit ihres Zuhauses einen geringen Stellenwert bei (65 Prozent).

Sicherheit umfasst dabei nicht nur den Schutz vor Einbrechern. Das zeigen auch die Antworten auf die Frage, in welche Sicherheitsmaßnahmen die Befragten am ehesten investieren würden. Brandschutz (Rauchmelder) und Videotechnik (Videokameras) liegen bei den Befragten dabei vorn (jeweils 29 Prozent), gefolgt von Einbruchschutz (28 Prozent). Und auch das digitale Leben rückt immer mehr in das Bewusstsein der Deutschen. So gab mehr als jeder Vierte (27 Prozent) an, auch in die Cybersicherheit (Virenscanner, Firewall) investieren zu wollen.

Der Großteil der Befragten (37 Prozent) plant hingegen keine derartigen Sicherheitsmaßnahmen. Ob das daran liegt, dass diese Technik und Ausstattung bereits vorhanden ist oder daran, dass sich die Befragten ausreichend gesichert fühlen, ergibt sich aus den Umfrageergebnissen nicht.

Prävention als Hauptmotiv

Als Hauptmotivation, um in die eigene Sicherheit zu investieren, nannte jeder Zweite (50 Prozent) "allgemeine Prävention". "Allgemeines Unsicherheitsempfinden" nannte mehr als ein Drittel (37 Prozent). Auf Platz drei landete ein "Sicherheitsvorfall im Umfeld" (24 Prozent). Weitere Argumente waren etwa, dass die Maßnahmen beispielsweise durch die Polizei empfohlen wurden, es einen Einbruch gab oder Medienberichte für das Thema Sicherheit sensibilisiert haben.

Teilweise wurde auch genannt (14 Prozent), dass die Versicherung oder eine andere Institution die Vorgaben macht. Knapp jeder Sechste (17 Prozent) gab an, keine Motivation zu brauchen, um in die eigene Sicherheit zu investieren, da er dies bereits tut.

Laut den Befragten würde die Investitionsbereitschaft vor allem durch finanzielle Anreize steigen. Besonders Steuererstattungen für Investitionen (28 Prozent) sind begehrt. Aber auch eine öffentliche Förderung (24 Prozent) würde viele dazu bewegen, entsprechende sicherheitsrelevante Maßnahmen zu ergreifen.

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