DAX +0,74 % 26.319,45 Pkt 18:00:00 MDAX -0,06 % 32.407,20 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,33 % 6.523,86 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,57 % 54.036,93 Pkt 22:50:36 S&P 500 +0,44 % 7.757,64 Pkt 22:50:24 Nasdaq +1,24 % 26.690,62 Pkt 23:15:59 Nikkei -0,12 % 65.606,71 Pkt 08:45:02 Gold +1,36 % 4.399,70 USD 22:59:55 Silber +0,26 % 63,50 USD 22:59:56 Brent 0,00 % 83,55 USD 22:59:58 WTI 0,00 % 78,18 USD 22:59:59 Bitcoin -0,03 % 64.886,01 USD 14:21:57 EUR/USD +0,04 % 1,15620 USD 23:29:57 EUR/GBP -0,15 % 0,85670 GBP 23:29:57 EUR/CHF +0,13 % 0,93350 CHF 23:29:57 EUR/JPY +0,13 % 182,378 JPY 23:29:57

Eine Gefahr für GTA 6?: Take-Two spricht über die hohen Preise von PS5 und Xbox Series X/S

Wirtschaft

Wenig überraschend nutzte Take-Two Interactive die Veröffentlichung des aktuellen Geschäftsberichts, um ausführlich über den im Herbst erscheinenden Open-World-Blockbuster „GTA 6“ zu sprechen. Dabei verteidigte der Publisher nicht nur den Preis von 79,99 US-Dollar beziehungsweise Euro, sondern hielt sich zudem die Möglichkeit offen, eine Disc-Version von „GTA 6“ nachzureichen. Ein weiteres Thema, auf das Take-Two-CEO Strauß Zelnick gegenüber Investoren einging, sind die stetig steigenden Preise der PS5 beziehungsweise der Xbox Series X/S, die sicherlich ihren Anteil an den zuletzt rückläufigen Zahlen der Konsolen hatten. Auch wenn Zelnick in den steigenden Konsolenpreisen eine bedauerliche Entwicklung sieht, die vor allem zulasten der Kunden geht, geht der Take-Two-CEO laut eigenen Angaben nicht davon aus, dass das Ganze negative Auswirkungen auf die Verkaufszahlen von „GTA 6“ haben wird. Zelnick vertraut auf die Stärke von GTA 6 „Schauen Sie: Die hohen Kosten für Konsolen sind keine gute Sache. Das würden wir niemals behaupten“, sagte Zelnick gegenüber Investoren und ging anschließend auf die Gründe ein, die seiner Meinung nach dazu führen werden, dass sich „GTA 6“ bereits zum Launch im November zum erwarteten Erfolg entwickelt. „Ich glaube nicht, dass uns das ausbremsen wird, denn wir sind davon überzeugt, dass wir Erlebnisse bieten, die die Leute haben wollen“, erklärte Zelnick. Der CEO weiter: „Niedrigere Hardware-Preise wären allerdings eine gute Sache, da so mehr Geräte in die Hände der Nutzer gelangen würden. Ich kann also nicht behaupten, dass dies ein positiver Faktor ist. Aber wir sehen es andererseits auch nicht als Hindernis.“ Zelnick ergänzte, dass die anhaltend hohen Hardware-Preise auf kurz oder lang dazu führen könnten, dass die Konsolen irgendwann nicht mehr mit ihrem traditionellen Preis-Leistungs-Verhältnis punkten. Dies wiederum hätte zur Folge, dass sich Spieler verstärkt dazu entscheiden könnten, auf den PC zu wechseln, der neben flexiblerer Hardware auch deutlich mehr Freiheiten bietet. Take-Two Interactive geht von einem wachsenden PC-Markt aus „Wissen Sie, als wir vor 20 Jahren hier bei Take-Two ein Spiel für Konsolen veröffentlichten, das zum Start auch für den PC erhältlich war, machte der PC gerade einmal ein bis zwei Prozent der Gesamtverkäufe aus“, so Zelnick weiter. „Heutzutage können PC-Verkäufe bei einem Multiplattform-Titel von Take-Two 40 bis 50 Prozent ausmachen und ich glaube, dieser Anteil wird noch weiter wachsen. PCs eignen sich hervorragend als Spieleplattformen und ich denke, dieser Trend wird anhalten.“ In der Veröffentlichungspolitik von „GTA 6“ spiegelt sich dieser Ansatz allerdings noch nicht wider. Während der neue Blockbuster von Rockstar Games am 19. November 2026 für PS5 und Xbox Series X/S erscheint, spendierte Take-Two Interactive der PC-Version noch keinen konkreten Veröffentlichungstermin. Stattdessen sprach der Publisher bisher nur davon, dass Rockstar Games zunächst sein Kernpublikum bedienen möchte, das auf den Konsolen zu finden sei.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren