eine Person verletzt
Im Karlsruher Rheinhafen ist am Donnerstagmorgen gegen 7.45 Uhr ein Brand in einer Sortieranlage ausgebrochen. Wie die Feuerwehr Karlsruhe mitteilte, ist der Brand seit etwa 9 Uhr unter Kontrolle. Derzeit ist die Feuerwehr mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. Eine Rauchsäule war weithin zu sehen. Bereits beim Eintreffen der Feuerwehr drang dichter Rauch aus dem Gebäude, wie die Feuerwehr mitteilte. Die Halle wurde evakuiert. Eine Person erlitt eine Rauchvergiftung und wurde vom Rettungsdienst versorgt. Einsatzleiterin Michaela Hofmann sprach gegenüber dieser Redaktion von einer starken Rauchentwicklung. Insgesamt waren 54 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und 14 der Freiwilligen Feuerwehr Daxlanden vor Ort. Großbrand im Karlsruher Rheinhafen: NINA-App warnt Bürger Bürger wurden um 8.20 Uhr über die Warn-App NINA über den Brand informiert. Sie wurden aufgefordert, das Gebiet zu meiden und Fenster und Türen geschlossen zu halten. Eine Anwohnerin aus Daxlanden berichtete, dass es in der Umgebung stinke. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nach Informationen der Integrierten Leitstelle Karlsruhe nicht. Großbrand im Rheinhafen verursachte Millionenschaden In der Vergangenheit ist es immer wieder zu Brandereignissen im Karlsruher Rheinhafen gekommen. Im März zerstörte ein Großbrand dort eine Sperrmüll-Lagerhalle. Nach Angaben eines Polizeisprechers wurde der Schaden auf eine bis eineinhalb Millionen Euro geschätzt. Es gab keine Verletzten. Im November 2025 brannte in einer Lagerhalle der Firma Alba ein großer Haufen Plastikmüll. Starker Rauch und deutlicher Flammenschein führten zu einem Großeinsatz. Verletzt wurde niemand. Zwei Monate zuvor waren in einem Betrieb für Agrarerzeugnisse in der Nordbeckenstraße Abfälle aus der Getreideproduktion in Brand geraten. Betroffen waren ein Silo, ein Container und die Förderanlage. Für die Löscharbeiten mussten Teile der Anlage abgebaut werden. Es gab keine Verletzten. Auf dem Gelände eines Entsorgungsbetriebs ging im Juli 2025 ein großer Müllberg in Flammen auf. 55 Feuerwehrleute verhinderten unter anderem mit einem Wasserwerfer, dass die Flammen auf Gebäude übergriffen. Wegen der Rauchwolke wurde über NINA gewarnt. Schadstoffmessungen blieben unauffällig. Verletzt wurde niemand. Dieser Artikel wird aktualisiert. [Stand: 9.42 Uhr]