Einen Titel hat Kawasaki in der Sportbike
Kawasaki hat bei der Vorbereitung auf die neue Sportbike-WM vieles richtig beziehungsweise besser als die Konkurrenz gemacht. Als einziger Hersteller ließ Kawasaki mit der ZX-6R 636 dasselbe Motorrad homologieren, wie es auch in der Supersport-Kategorie eingesetzt wird, nur mit entsprechend geringerer Leistung. Manch Teamchef eines anderen Fabrikates sah darin einen Verstoß gegen den Geist der neuen Klasse, die mehr auf Sportmotorräder abzielte.
Der Erfolg gab Kawasaki jedoch recht: Vier Piloten holten mit der Ninja sieben von 14 Siege, dazu 20 von 42 möglichen Podestplätzen. Bereits ein Meeting vor Saisonende – nach dem ersten Lauf auf dem Cremona Circuit – hatte Kawasaki die Konstrukteurswertung gewonnen.
Im zweiten Rennen baute Kawasaki sogar mit Platz 2 von Xavi Artigas den Vorsprung auf Triumph weiter aus und führt vor dem Finale in Jerez mit 302 Punkten vor dem englischen Hersteller mit 212 Punkten und Suzuki mit 172 Zählern.
Und auf der spanischen Piste werden die Grünen einen weiteren Grund zum Feiern haben, denn der Titel wird zwischen den Kawasaki-Piloten David Salvador (ProDina/224 P.) und Xavi Artigas (MTM/212 P.) entschieden.