Einer der besten Kriegsfilme aller Zeiten heute im TV - Dreh war eine Katastrophe
Filme und Serien Einer der besten Kriegsfilme aller Zeiten läuft heute im TV – Dreh war eine Katastrophe Kriegsfilme sind auch weiterhin noch sehr beliebt. Einer der besten seines Genres stammt vom "Der Pate"-Mastermind Francis Ford Coppola. Genau dieser Klassiker läuft heute in der Final-Cut-Version im TV. Francis Ford Coppola ist spätestens mit "Apocalypse Now" aus dem Jahr 1979 in die Filmgeschichte eingegangen. Der Kriegsfilm prägte sein Genre und gilt heute als Klassiker – aus zahlreichen Gründen. Allerdings wird der Erfolg des Films auch immer mal wieder von den Geschichten, die sich hinter den Kulissen abspielten, überschattet. Denn die Dreharbeiten waren alles andere als einfach. Heute läuft der Final Cut von "Apocalypse Now" im TV. "Apocalypse Now: Final Cut": Darum geht es "Apocalypse Now" folgt Captain Benjamin L. Willard (Martin Sheen), der während des Vietnamkriegs einen geheimen Auftrag erhält: Er soll den abtrünnigen Colonel Walter E. Kurtz (Marlon Brando) aufspüren, der sich tief im kambodschanischen Dschungel ein eigenes Reich aufgebaut hat. Gemeinsam mit der Besatzung eines Patrouillenboots reist Willard flussaufwärts und begegnet dabei den Schrecken und der Absurdität des Krieges. Unterwegs trifft er unter anderem auf den exzentrischen Lieutenant Colonel Bill Kilgore (Robert Duvall) und den Fotojournalisten (Dennis Hopper). Je näher Willard seinem Ziel kommt, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Pflicht, Wahnsinn und Moral. "Apocalypse Now": Chaos bei den Dreharbeiten "Apocalypse Now" ist bis heute einer der besten Kriegsfilme aller Zeiten. Bei Rotten Tomatoes kommt der Streifen bei den Kritiker:innen auf eine Bewertung von 91 Prozent. bei IMDb nimmt der Film Platz 56 der bestbewerteten Filme der gesamten Plattform ein. Die Rezensionen sind hervorragend, was auch die zwei Oscar-Auszeichnungen für die Beste Kamerarbeit und den Besten Ton unterstreichen. Bei den Dreharbeiten zum Kriegsdrama ging es allerdings drunter und drüber. Die Komplikationen begannen schon weit im Vorfeld, wie "Spiegel" berichtete. Neben zahlreichen Drehbuchänderungen und mangelndem Budget verzögerte auch eine Neubesetzung den Dreh massiv. Harvey Keitel sollte ursprünglich die Rolle des Militärpolizisten Willard übernehmen. Coppola war damit allerdings unzufrieden und drehte alle Szenen mit Neubesetzung Martin Sheen noch einmal. Die Strapazen der chaotischen Dreharbeiten gingen so weit, dass sie auf die Gesundheit der Stars niederschlugen. So hatte Martin Sheen während der Produktion einen Herzinfarkt, während Coppola wegen des immensen Erfolgsdrucks einen Nervenzusammenbruch erlitt. Marlon Brando, der die Rolle des Conoel Kurz übernahm, versetzte sich hingegen so sehr in seine Figur, dass er zwischenzeitlich in Wahnvorstellungen versank. "Apocalypse Now": Ein Film, vier Fassungen Doch damit nicht genug. Der Dreh zu "Apocalypse Now" zog sich ein gesamtes Jahr hin – und brachte ganze vier Fassungen hervor. Regisseur Coppola ging aus dem Dreh mit viel mehr Material heraus, als er eigentlich geplant hatte, weshalb sich die Postproduktion über anderthalb Jahre hinzog. Der Rohschnitt umfasst mehr als fünf (!) Stunden. Über die Jahre hinweg entstanden vier verschiedene Schnittversionen, wie "Screenrant" erklärt: Am Freitag, dem 3. Juli, zeigt 3sat ab 22 Uhr "Apocalypse Now" in der Final-Cut-Version im TV. Wer die Ausstrahlung verpasst hat, findet den Kriegsfilm auch bei Magenta TV und Paramount+ im Streaming-Abo, sowie bei Amazon als Kauf- und Leihtitel.