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Einer Rubio: Tour-Aus nach schwerem Crash in Alpe d’Huez

Sport

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Es ist einer der brutalsten Unfälle der Tour de France in diesem Jahr! Der Kolumbianer Einer Rubio (28) muss das Rennen aufgeben, nachdem er fünf Kilometer vor dem Ziel in Alpe d’Huez gegen das Heck eines Begleitfahrzeugs geprallt ist. Dabei erleidet er mehrere Platzwunden im Gesicht, die laut seinem Team Movistar mit 20 Stichen genäht werden müssen. Die gute Nachricht: Gebrochen ist nichts und am Abend gegen 22 Uhr kann der Südamerikaner das Krankenhaus in Grenoble wieder verlassen.

Was ist passiert? Superstar Tadej Pogacar (27) fährt im dichten Spalier der hunderttausenden Zuschauer auf dem legendären Anstieg an Rubio vorbei. Elf Kilometer vor dem Ziel ist der Slowene aus einer Verfolgergruppe angetreten, um die Führenden doch noch einzufangen, was ihm auch gelingt. Nachdem er an Rubio vorbei ist, folgt ihm auch das Teamfahrzeug seines Rennstalls UAE Emirates.

Dann das: Ein Zuschauer kommt von rechts auf die Straße, als er offensichtlich etwas aufheben will. Er fällt dabei genau vor das UAE-Fahrzeug. Der Fahrer kann geistesgegenwärtig eine Vollbremsung hinlegen, das zeigen Videoaufnahmen in den sozialen Medien. Der unmittelbar dahinter fahrende Rubio knallt dabei ungebremst auf das Heck. Daher die vielen Schnittwunden im Gesicht. Den Crash scheint im Unglücksauto niemand mitbekommen zu haben, es fährt weiter, wohl glücklich, den Radfan nicht überfahren zu haben.

Ärzte sind schnell bei Rubio, der nicht weiterfahren kann. Er lag nach der 18. Etappe am Donnerstag auf Platz 27 der Gesamtwertung. Die führt weiter Pogacar an, der sich auf dem Gipfel seinen fünften Tageserfolg bei der Tour 2026 und seinen 26. insgesamt bei der Frankreich-Rundfahrt sichert. Dabei fliegt er förmlich die 21 Kehren den 13,8 Kilometer langen Anstieg hinauf. Am Ende nimmt er dabei in 35:26 Minuten Marco Pantani (†34) den Rekord ab. Der Italiener war vor 31 Jahren 1:24 Minute „langsamer“. Auf dem Weg zur Bestmarke überholt Pogacar auch Rubio...

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