DAX +0,15 % 25.410,84 Pkt 18:00:00 MDAX +0,67 % 30.287,68 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.116,23 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,96 % 52.361,58 Pkt 21:43:41 S&P 500 +0,17 % 7.676,77 Pkt 21:43:43 Nasdaq +0,62 % 26.169,38 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,88 % 63.356,83 Pkt 06:04:45 Gold -0,44 % 4.020,70 USD 06:09:45 Silber -1,23 % 53,45 USD 06:09:13 Brent -5,34 % 109,63 USD 06:09:28 WTI -1,09 % 100,65 USD 06:09:32 Bitcoin -0,33 % 79.744,22 USD 06:19:39 EUR/USD -0,44 % 1,11690 USD 06:18:46 EUR/GBP -0,12 % 0,83750 GBP 06:19:42 EUR/CHF +0,04 % 0,92450 CHF 06:19:44 EUR/JPY +0,03 % 175,970 JPY 06:19:46

Einkommensrechner 2026: Gehören Sie zur Mittelschicht oder sind Sie schon reich?

Nation

Ab wann gilt man eigentlich als reich? Diese Frage stellen sich viele Menschen. Die meisten ordnen sich der Einkommensmitte zu. Dabei sind viele wohlhabender, als sie denken, wie verschiedene Studien zeigen.

„Ein möglicher Grund: Viele vergleichen sich vor allem mit Personen, die ihnen sozioökonomisch ähnlich sind“, heißt es in einer neuen Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Zur Mittelschicht gehören per IW‑Definition Personen, deren Haushaltsnettoeinkommen über 1.940 bis 3.630 Euro netto monatlich liegt. Diese Zahlen gelten für Alleinlebende. Als Paar und mit Kindern verschieben sich die Grenzen.

Wer als Alleinlebender 2024 mehr als 6050 Euro netto im Monat zur Verfügung hatte, gehörte damit zu den einkommensreichsten vier Prozent. Der Median der bedarfsgewichteten Haushaltsnettoeinkommen lag bei 2.419 Euro im Monat.

In Paarhaushalten ohne Kinder ist der Anteil der relativ Einkommensreichen dreimal so hoch wie in der Gesamtbevölkerung. Knapp zwölf Prozent von ihnen hatten ein gemeinsames Nettoeinkommen von mindestens 9.070 Euro im Monat.

Für die Einstufung in die verschiedenen Schichten haben sich die IW-Forscher EU-Daten aus dem Jahr 2025 angeschaut und verglichen. Es wurden Haushaltseinkommen nach Steuern, Abgaben und Transferleistungen (Nettoeinkommen) betrachtet, die sich auf das Vorjahr 2024 beziehen. Neben den Einkommen aus abhängiger und selbstständiger Beschäftigung werden auch Renten und Vermögenseinkommen berücksichtigt. Über Arm und Reich entscheidet dann das statistische Mittel: der Median.

„Reich sind vor allem die anderen – dieser Eindruck ist nachvollziehbar, kann aber täuschen“, sagt Judith Niehues, Ökonomin beim IW. Gute Chancen auf ein vergleichsweise hohes Einkommen haben laut Studie vor allem Menschen mit einem hohen Bildungsabschluss und in Erwerbstätigkeit.

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