DAX +0,66 % 25.629,24 Pkt 18:00:00 MDAX -0,82 % 31.980,52 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,21 % 6.358,01 Pkt 18:00:00 Dow Jones +1,73 % 52.485,03 Pkt 23:22:18 S&P 500 +2,37 % 7.489,72 Pkt 23:22:12 Nasdaq +3,81 % 25.373,85 Pkt 23:15:59 Nikkei +4,03 % 64.362,02 Pkt 08:45:03 Gold +1,43 % 4.107,00 USD 22:59:54 Silber +0,34 % 57,79 USD 22:59:48 Brent 0,00 % 90,12 USD 20:28:19 WTI 0,00 % 84,67 USD 22:59:59 Bitcoin +0,48 % 63.067,37 USD 13:24:00 EUR/USD +0,52 % 1,15270 USD 23:29:53 EUR/GBP -0,31 % 0,85510 GBP 23:29:53 EUR/CHF -0,23 % 0,93060 CHF 23:29:53 EUR/JPY -3,08 % 181,491 JPY 23:29:53

Einsatz auch am Sonntag

Nation

chiemgau24-de Chiemgau Achental Unterwössen Waldbrände bei Oberwössen und nahe der Schnappenkirche – Arbeiten auch am Sonntag Von: Sebastian Aicher, Corinna Irl, Martin Weidner Unterwössen – Im Chiemgau sind die Einsatzkräfte rund um Feuerwehr, Bergwacht und Polizei bei zwei Waldbränden im Einsatz. Auch am Sonntag gehen die Löscharbeiten weiter. Die Lage im News-Ticker am Wochenende (1./2. August): Das Wichtigste in Kürze: Zum Nachlesen: News-Ticker Donnerstag | News-Ticker Freitag Warnungen: Katwarn | Waldbrandgefahr in Bayern Verkehr: Verkehrsmeldungen | bayerninfo.de Wetter: Deutscher Wetterdienst | Wetterküche Bayern Update, 12.01 Uhr Einsatzkräfte weiterhin am Schnappenberg im Einsatz Die Nacht von Samstag auf Sonntag verlief im Bereich des Bergwaldbrandes zwischen Schnappenkirche und Luchsfellwand am Schnappenberg weitgehend ruhig. Lediglich an einem Wurzelstock kam es erneut zu einer leichten Rauchentwicklung. Die eingesetzte Nachtwache konnte die Situation umgehend kontrollieren und die Glutstelle gezielt ablöschen. Am Sonntag (2. August) wird die bisher aufrechterhaltene permanente Brandwache auf engmaschige Kontrollmaßnahmen umgestellt. Gleichzeitig werden die eingesetzten Angriffswege schrittweise zurückgebaut und die vorgehaltenen Einsatzmittel sowie die Versorgung der Einsatzkräfte – soweit erforderlich – angepasst und ergänzt. Über den Tag verteilt sind hierzu noch bis zu 15 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Marquartstein, Staudach-Egerndach und Grassau eingebunden. Auch in den kommenden Tagen bleibt die Brandstelle unter Beobachtung. Hierzu werden mehrmals täglich Kontrollgänge durchgeführt, um mögliche erneute Glutentwicklungen frühzeitig zu erkennen und ein Wiederaufflammen des Feuers auszuschließen. Der betroffene Bereich im Einsatzgebiet soll weiterhin von Wanderern und Bergsportlern gemieden werden. Aufgrund der schwierigen Geländeverhältnisse, möglicher Glutnester und der laufenden Kontrollmaßnahmen besteht weiterhin ein Betretungsverbot im unmittelbaren Einsatzbereich. Die Einsatzkräfte bitten um Verständnis und darum, die Absperrungen und Hinweise vor Ort zu beachten. (Pressemeldung Kreisfeuerwehrverband Traunstein) Update, 11.04 Uhr Löscharbeiten gehen auch am Sonntag in Oberwössen weiter Die Nachlöscharbeiten beim Bergwaldbrand im Bereich der Hochwand nahe der Lackenbergwand wurden auch in der Nacht zum Sonntag (2. August) planmäßig fortgeführt. Einsatzkräfte überwachten den Brandbereich kontinuierlich und kontrollierten die Lage mit Unterstützung einer Wärmebilddrohne. Wie bereits in den vergangenen Nächten kam es vereinzelt zu Rauchentwicklungen und kleineren Feuerbildungen. Eine Ausbreitung des Brandes oder eine stärkere Flammenentwicklung wurde jedoch nicht festgestellt. Um 8 Uhr fand die erste Lagebesprechung des Tages mit Vertretern der Örtlichen Einsatzleitung, der Gemeinde, der örtlichen Feuerwehren, der Bergwacht und der Polizei statt. Für den heutigen Einsatztag sind rund 50 Einsatzkräfte vorgesehen. Der Schwerpunkt liegt erneut auf den aufwendigen Nachlöscharbeiten im steilen und schwer zugänglichen Gelände. Dabei werden die verbliebenen Glutnester mit Handwerkzeugen geöffnet, freigelegt und anschließend gezielt abgelöscht. Die Auswertung der Drohnenaufnahmen aus der Nacht bestätigt den bisherigen Einsatzerfolg. Die Zahl der Wärmequellen ist erneut zurückgegangen. Dies zeigt, dass die gewählte Einsatztaktik wirkt und die intensive Arbeit der vergangenen Tage zunehmend Erfolg zeigt. Weiterhin ist konsequente Arbeit wichtig „Auch in der vergangenen Nacht hat sich bestätigt, dass wir mit unserer Strategie richtig liegen. Es gibt weiterhin einzelne Rauchentwicklungen und kleinere Feuerstellen, eine Ausbreitung ist jedoch nicht festzustellen. Die Zahl der Wärmequellen nimmt kontinuierlich ab. Jetzt gilt es, die verbliebenen Glutnester konsequent und sorgfältig abzuarbeiten“, erklärt der Örtliche Einsatzleiter und Kreisbrandrat Christof Grundner. Besonders gefordert sind weiterhin die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Oberwössen und Unterwössen. Sie stehen heute bereits im fünften Einsatztag und leisten gemeinsam mit den unterstützenden Kräften von Feuerwehr, Bergwacht und Bayerischer Polizei unter schwierigen Bedingungen körperlich und mental anspruchsvolle Arbeit. Der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Oberwössen, Korbinian Mühlberger, würdigt den Einsatz aller beteiligten Kräfte: „Ich bin stolz auf unsere Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner sowie auf die Einsatzkräfte der Bergwacht und der Polizei. Viele stehen heute bereits den fünften Tag in Folge unter körperlich und mental äußerst fordernden Bedingungen im Einsatz. Im steilen Gelände, bei großer Hitze und oft nur mit Handwerkzeugen leisten sie eine Arbeit, die kaum jemand von außen wahrnimmt, die aber entscheidend für den Einsatzerfolg ist. Jeder geöffnete und abgelöschte Glutstock bringt uns dem Einsatzziel ein Stück näher. Dieses Engagement, die hohe Professionalität und der starke Zusammenhalt aller Organisationen verdienen höchsten Respekt. Dafür möchte ich allen Einsatzkräften von Herzen danken.“ Weiterhin Betretungsverbot des Einsatzgebietes Unterwössens Bürgermeister Johannes Weber sagt am Sonntagvormittag: „Die vergangenen Tage haben gezeigt, dass wir uns auf unsere Einsatzorganisationen jederzeit verlassen können. Gleichzeitig wurde deutlich, wie wichtig leistungsfähige örtliche Feuerwehren und die Bergwacht für eine Gemeinde im Alpenraum sind. Dieses Ereignis hat uns allen vor Augen geführt, welchen unschätzbaren Wert ehrenamtliches Engagement für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger hat. Dafür bin ich außerordentlich dankbar.“ Für die Bevölkerung besteht weiterhin keine unmittelbare Gefahr. Die Betretungs- und Befahrungsverbote im Bereich der Lackenbergwand bleiben bestehen. Die Einsatzkräfte bitten die Bevölkerung weiterhin, das Einsatzgebiet weiträumig zu meiden, damit die Nachlöscharbeiten sicher und ohne Behinderungen fortgesetzt werden können. Über wesentliche Veränderungen der Lage informieren die Gemeinde Unterwössen und die Pressestelle des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein fortlaufend. Die Pressestelle ist zudem rund um die Uhr unter +49 8621 9009095 als Bürgertelefon erreichbar. (Pressemeldung Kreisfeuerwehrverband Traunstein) +++ Samstag, 1. August +++ Update, 20.07 Uhr Feuerwehr zieht Tagesbilanz zu Bodenfeuer nahe der Schnappenkirche Am Samstagabend (1. August) konnte der Brandbereich zwischen Schnappenkirche und Luchsfellwand erfolgreich abgelöscht und die Zahl der Einsatzkräfte reduziert werden. Aufgrund des abgelegenen und unwegsamen Geländes waren zeitweise bis zu 50 Einsatzkräfte gefordert, die Glutnester eines Bodenfeuers, die teilweise bis unter Baumwurzeln reichten, zu öffnen, gezielt abzulöschen und einzelne betroffene Bäume zu fällen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Die Örtliche Einsatzleitung in Oberwössen unterstützte den Einsatz im Rahmen des Koordinierungsfalles nach Artikel 15 des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes mit Material und Verpflegung. Zusätzlich wurden durch einen Hubschrauber der Bayerischen Polizei sechs gezielte Wasserabwürfe im Brandgebiet durchgeführt, um den Bodenbereich intensiv zu durchfeuchten und ein erneutes Aufflammen möglichst zu verhindern. „Wir sind froh und dankbar, dass unsere Einsatzkräfte die Lage ein zweites Mal so schnell unter Kontrolle bringen konnten“, erklärt Martina Gaukler, Bürgermeisterin von Staudach-Egerndach. Ihr Amtskollege Andreas Scheck, Bürgermeister von Marquartstein, ergänzt: „Dennoch beobachten wir den Schadensort weiterhin sehr engmaschig, um bei Bedarf erneut unmittelbar eingreifen zu können.“ Da der Brandbereich unmittelbar an der Gemeindegrenze zwischen Marquartstein und Staudach-Egerndach liegt, sind beide Bürgermeister eng in die Einsatzabwicklung eingebunden. In Abstimmung mit den zuständigen Kommandanten und der Örtlichen Einsatzleitung wurde oberhalb der Einsatzstelle ein 3000 Liter fassender Löschwasserbehälter auf einer eigens errichteten Plattform in Stellung gebracht. Mithilfe sogenannter „Bambi Buckets“ – faltbarer Löschwasser-Außenlastbehälter für Hubschrauber – wurde dieser vorsorglich mit Wasser befüllt, um bei Bedarf schnell reagieren zu können. „In der Nacht werden wir in drei Schichten mit jeweils vier Kameraden aus Staudach-Egerndach beziehungsweise Marquartstein den Bereich weiterhin beobachten, um bei Bedarf sofort eingreifen zu können. Sollte uns das Wetter mit etwas Regen unterstützen, kann die Nachtwache dankenswerterweise in der nahegelegenen Staudacher Hütte Unterschlupf finden“, informierte unterdessen Kreisbrandmeister Thomas Mayr. „Das Tückische an Bodenfeuern ist, dass sich die Hitze durch das tiefe Wurzelwerk weiter ausbreiten kann – oftmals unsichtbar für Wärmebildkameras und Einsatzkräfte. Wenn diese Hitze viele Stunden später wieder an die Oberfläche gelangt und Sauerstoff hinzukommt, können erneut Rauchentwicklungen oder ein Brandausbruch entstehen“, erläutert Kreisbrandrat Christof Grundner. „Wir hoffen, dass uns der Regen und die intensive Bearbeitung des Bodens in die Karten spielen und dadurch die Gefahr eines erneuten Aufflammens weiter reduziert wird“, so der Marquartsteiner Kommandant Johann Troibner. Eine erneute Lagebeurteilung wird am frühen Sonntagmorgen (2. August) gemeinsam mit dem Kommandanten der Feuerwehr Staudach-Egerndach, Michael Sturm, sowie allen weiteren Verantwortlichen durchgeführt. Die Bevölkerung wird weiterhin gebeten, den Bereich zwischen Staudacher Alm, Schnappenkirche und dem Wanderparkplatz „Hochgern“ zu meiden, die Sperrungen zu beachten und insbesondere keine Drohnen steigen zu lassen. (Pressemeldung Kreisfeuerwehrverband Traunstein) Update, 19.40 Uhr Feuerwehr zieht Tagesbilanz zu Waldbrand bei Oberwössen Die umfangreichen Nachlöscharbeiten am Samstag (1. August) beim Bergwaldbrand im Bereich der Hochwand nahe der Lackenbergwand im Ortgebiet von Oberwössen kommen weiter planmäßig voran. Die Ausbreitung des Brandes konnte gestoppt werden. Der Schwerpunkt des Einsatzes liegt weiterhin auf der aufwendigen Beseitigung der zahlreichen Glutnester im steilen und schwer zugänglichen Gelände. Rund 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Bergwacht und Bayerischer Polizei arbeiten seit den frühen Morgenstunden unter anspruchsvollen Bedingungen im Brandgebiet. Die sommerlichen Temperaturen von deutlich über 30 Grad Celsius sowie das steile Gelände verlangen den Einsatzkräften körperliche Höchstleistungen ab. Deshalb werden die Trupps regelmäßig abgelöst. „Die Arbeiten schreiten planmäßig voran. Die Ausbreitung des Brandes ist gestoppt. Wir arbeiten die Glutnester Stück für Stück ab. Es gibt immer wieder Rauchentwicklungen, offenes Feuer sehen wir nur noch sehr selten“, erklärte der Örtliche Einsatzleiter und Kreisbrandrat Christof Grundner und fügte an: „Die hohen Temperaturen und die körperlich sehr anstrengenden Arbeiten im Steilhang erfordern einen konsequenten Personalwechsel, damit unsere Einsatzkräfte sicher arbeiten können.“ Der Einsatztag ist heute unfall- und verletzungsfrei verlaufen. Die Glutnester werden von den Einsatzkräften in Handarbeit geöffnet und anschließend gezielt abgelöscht. Unterstützt werden sie dabei durch Tanklöschfahrzeuge, die mit leistungsstarken Wasserwerfern Löschwasser in die für sie erreichbaren Stellen in den Berg fördern. Für den Materialtransport kommen überwiegend zwei Hubschrauber der Bayerischen Polizei zum Einsatz, die Ausrüstung und Geräte in den Einsatzraum fliegen. In besonders schwer erreichbaren Bereichen übernimmt eine Lastendrohne der Bergwacht Materialtransporte, die mit Hubschraubern nicht möglich sind. Während in den Nachtstunden keine unmittelbaren Löscharbeiten durchgeführt werden können, überwachen Einsatzkräfte die Lage kontinuierlich. Kontrollfahrten sowie der Einsatz einer Wärmebilddrohne dienen dazu, mögliche neue Glutnester frühzeitig zu erkennen. „Unsere Einsatzstrategie hat sich bisher bewährt. Am morgigen Sonntag werden wir den Einsatz mit etwa 50 Einsatzkräften fortsetzen und die verbliebenen Glutnester systematisch weiter abarbeiten“, so Christof Grundner. Der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Oberwössen, Korbinian Mühlberger, zeigt sich mit dem bisherigen Verlauf zufrieden: „Wir kommen bei den Arbeiten gut voran. Besonders bedanken möchte ich mich bei den Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern aus Ober- und Unterwössen, die seit der ersten Stunde unermüdlich im Einsatz sind. Gleichzeitig danke ich allen unterstützenden Einsatzkräften für ihren außerordentlichen Einsatz.“ Bürgermeister Johannes Weber hebt zudem die große Unterstützung aus der Bevölkerung hervor. Er dankte herzlich allen Bürgern, den Vereinen und dem regionalen Lebensmitteleinzelhandel: „Seit dem ersten Einsatztag verköstigen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger beim Versorgungszentrum unsere örtlichen und überörtlichen Einsatzkräfte vom frühen Morgen bis in die späten Abendstunden hinein. Dieser Zusammenhalt ist überwältigend! Ich bin tief beeindruckt, wie eng unsere Gemeinde in einer solchen Lage zusammensteht. Diese Unterstützungsleistung und positive Grundstimmung in der Bevölkerung ist für alle Beteiligten, für die Einsatzkräfte, eine große Motivation. Herzlichen Dank an alle, die hier mit anpacken!“. Die Einsatzleitung geht derzeit davon aus, dass die Zahl der Glutnester in den kommenden Tagen weiter zurückgehen wird. Solange jedoch im Brandgebiet noch Wärmequellen vorhanden sind, werden die aufwendigen Nachlöscharbeiten konsequent fortgesetzt. Für die Bevölkerung besteht weiterhin keine unmittelbare Gefahr. Die Betretungs- und Befahrungsverbote im Bereich der Lackenbergwand bleiben bestehen. Die Einsatzkräfte bitten die Bevölkerung, das Einsatzgebiet weiterhin weiträumig zu meiden, damit die Nachlöscharbeiten sicher und ungehindert durchgeführt werden können. (Pressemeldung Kreisfeuerwehrverband Traunstein) Update, 14.44 Uhr Neue Details zum Waldbrand bei Marquartstein Nachdem bereits am Freitagnachmittag (31. Juli) gegen 17.30 Uhr nahe der Schnappenkirche oberhalb der Luchsfellwand am Schnappenberg ein Kleinbrand mit einer betroffenen Fläche von rund 20 Quadratmetern im Bergwald entdeckt und durch etwa 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Bergwacht und gemeindlichem Bauhof gelöscht werden konnte, mussten die Einsatzkräfte am Samstagmorgen erneut zur Brandbekämpfung ausrücken. In den Morgenstunden kontrollierte ein mit Wärmebildtechnik ausgestatteter Hubschrauber der Bayerischen Polizei den Brandbereich. Dabei wurden erneut Wärmesignaturen festgestellt, weshalb die Einsatzkräfte ein weiteres Mal alarmiert wurden. Zunächst wurde die erforderliche Ausrüstung mit Fahrzeugen so weit wie möglich in Richtung Einsatzstelle transportiert. Die letzten Meter zum Brandort mussten aufgrund des schwierigen Geländes zu Fuß zurückgelegt werden. Vor Ort öffneten die Einsatzkräfte den Waldboden von Hand und leiteten gezielte Nachlöscharbeiten ein. Zur Unterstützung kommt am Nachmittag erneut ein Hubschrauber der Bayerischen Polizei mit Außenlastbehälter zum Einsatz, um mehrere Wasserabwürfe durchzuführen. Das nötige Löschwasser wird dazu aus der Ache entnommen. Dazu wird auch ein Behälter mit einem Fassungsvermögen von 15.000 Litern aufgebaut, der für den Hubschrauber als Entnahmestation dient. Derzeit sind rund 30 Einsatzkräfte vor Ort. Wegen der laufenden Einsatzmaßnahmen sind die Wanderwege im unmittelbaren Bereich der Staudacher Alm und der Schnappenkirche gesperrt. Der Weg vom Wanderparkplatz „Hochgern“ zur Schnappenkirche ist ebenfalls gesperrt. Dies gilt insbesondere für Bergsportler und Wanderer. Die Einsatzkräfte bitten darüber hinaus, das Gebiet zu meiden, Sperrungen zu beachten und keine Drohnen fliegen zu lassen. Der Brandbereich liegt unmittelbar auf der Gemeindegrenze zwischen Marquartstein und Staudach-Egerndach. Deshalb sind die Verantwortlichen beider Gemeinden in die Einsatzabwicklung eingebunden. „Die Lage ist derzeit unter Kontrolle“, betonte der Kreisfeuerwehrverband Traunstein. Nach aktuellem Stand werde nicht mit einer weiteren Ausbreitung des Brandes gerechnet. Was das Feuer ausgelöst hat, ist derzeit Bestandteil der polizeilichen Ermittlungen. Update, 13.29 Uhr Brand in der Nähe bei Marquartstein in schwer zugänglichem Gelände Bereits am Freitag wurden die Einsatzkräfte nach Marquartstein zu einem Feuer im Bergwald nahe der Schnappenkirche alarmiert. Einsatzkräfte der Feuerwehr, der Bergwacht und des Bauhofs konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Grund war hier auch die Nähe zu dem bereits laufenden Einsatz bei Oberwössen. Hubert Hobmaier, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein, erläuterte im Gespräch mit chiemgau24.de die aktuelle Situation zu dem Brand. Die Wärmequelle wurde am Morgen bei einem Kontrollflug eines Hubschraubers der bayerischen Polizei festgestellt. Deshalb wurden im Laufe des Vormittags die Einsatzmaßnahmen erneut aufgenommen. Nach aktuellem Kenntnisstand sind rund 20 Quadratmeter Fläche betroffen. Der Brand befindet sich dort in einem schwer zugänglichen Gebiet. Er reicht über die Grenze bis in das Gemeindegebiet Staudach-Egern. Im Laufe des Nachmittags soll ein Hubschrauber der bayerischen Polizei die Löscharbeiten aus der Luft unterstützen. Hier soll einiges an Wasser abgeworfen werden. Am Vormittag haben die Einsatzkräfte bereits händisch gegen die Flammen gekämpft, wie Hobmaier schildert. Der Einsatz wird wohl noch bis in den Abend andauern. Die Lage ist unter Kontrolle. Auch im Berchtesgadener Land läuft derzeit noch ein Einsatz wegen eines Vegetationsbrandes am Hochstaufen. Dieser wurde am Freitagabend (31. Juli) durch einen Blitzeinschlag ausgelöst. Alle Informationen und aktuellen Entwicklungen zum Waldbrand am Hochstaufen gibt es hier im Extra-Artikel. Update, 12.02 Uhr Regen hat keine Erleichterung gebracht Angaben des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein zufolge hat das Unwetter, das für Freitagabend angekündigt war, keine nennenswerten Niederschläge gebracht. Somit blieb eine natürliche Unterstützung der Löscharbeiten aus. Nachdem am Freitag keine offenen Flammen mehr zu erkennen waren, konnte mittlerweile die vollständige Sperre der B305 aufgehoben werden. Wegen der laufenden Einsatzmaßnahmen, kann es in den nächsten Tagen allerdings trotzdem vereinzelt zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen kommen. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten. Wegen des Brandes und der Bekämpfung musste auch der Wössener See zeitweise gesperrt werden. Auch dieser ist nun wieder geöffnet, wie der Kreisfeuerwehrverband mitteilt. Für die Bevölkerung besteht weiterhin keine konkrete Gefahr, allerdings gilt weiterhin ein Betretungs- und Befahrungsverbote im Bereich der Lackenbergwand. Erstmeldung, 11.15 Uhr Nachlöscharbeiten dauern am Samstag an Nach dem Bergwaldbrand bei Oberwössen sind die Nachlöscharbeiten in vollem Gange. Nachdem am Freitagnachmittag (31. Juli) vermeldet werden konnte, dass die offenen Flammen gelöscht waren, laufen seit dem Abend die Nachlöscharbeiten. Nach der erfolgreichen Bekämpfung der Flammen wurde um Mitternacht der Katastrophenfall beendet. Dennoch sind auch am Samstag (1. August) mehr als 100 Einsatzkräfte mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt. Während der Nacht wurde das Brandgebiet kontinuierlich überwacht und die Lage kontrolliert, besonders im schwer zugänglichen mittleren Bergbereich. Das teilte der Kreisfeuerwehrverband Traunstein in einer Pressemeldung mit. Nachts kam es vereinzelt zu Rauchentwicklungen sowie zu stärkeren Glutbildungen. An einzelnen Stellen waren auch kleinere Flammen sichtbar. Am Samstag konzentrieren sich die Einsatzkräfte auf die „gezielte Beseitigung verbliebener Glutnester“. Glutnester werden von Hand abgelöscht „Wir haben erwartungsgemäß im schwer zugänglichen Bereich noch zahlreiche Glutnester ausmachen können“, informiert Feuerwehreinsatzleiter und Kommandant der Feuerwehr Oberwössen Korbinian Mühlberger am Samstagmorgen. „Diese Glutnester müssen nun nacheinander von Hand abgelöscht werden.“ Hierzu läuft derzeit (Stand 10.55 Uhr) die Erkundung, wie man diese Stellen erreichen kann, um anschließend die Löscharbeiten durchführen zu können. Gemeinsam mit Einsatzkräften der Bergwacht werden die Feuerwehrler ins Gelände gehen. Dort werden sie die Glutnester gezielt freilegen und vollständig ablöschen. Im Einsatz befinden sich rund 100 Einsatzkräfte, sowie Hubschrauber der Bayerischen Polizei. Wie lange die Löscharbeiten dauern, ist noch nicht absehbar. Währenddessen läuft im Berchtesgadener Land am Hochstaufen ebenfalls ein größerer Einsatz. Am Freitagabend hatte ein Blitzeinschlag einen Vegetationsbrand ausgelöst. Alle Informationen und aktuellen Entwicklungen zum Waldbrand am Hochstaufen gibt es hier im Extra-Artikel. Feuer war am Mittwochabend bemerkt worden Das Feuer bei Oberwössen war ursprünglich am Mittwochabend (29. Juli) gegen 18 Uhr bemerkt worden. Im Bereich der Hochwand am Lackenberg war in schwer zugänglichem Gelände ein Bergwaldbrand ausgebrochen. chiemgau24.de hatte bereits berichtet. Nahe des Gipfels auf rund 1000 Metern Seehöhe loderten offene Flammen. Zudem war eine deutliche Rauchsäule sichtbar. Im Laufe der Nacht auf Donnerstag (30. Juli) hatten sich die Flammen dann schrittweise weiter talwärts „durchgefressen“. Der Katastrophenfall wurde ausgerufen. Für die Anwohner war die Situation vor Ort teilweise „beängstigend“.

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