Einsatz in St. Ingbert: Radioaktives Gestein offenbar aus dem Ruder gelaufenes Hobby
Nachdem die Polizei am Dienstag wegen radioaktiven Materials in St. Ingbert mit einem Großaufgebot im Einsatz war, wurden nun weitere Details des Vorfalls rund um das radioaktive Gestein bekannt gegeben. Im Verdacht steht ein 24-Jähriger wegen des unsachgemäßen Umgangs mit radioaktiven Mineralien. Verdächtiger ging wohl gefährlichem Hobby nach Aktuell geht die Polizei davon aus, dass es sich in diesem Fall um ein Hobby handelt, das aus dem Ruder gelaufen ist. Der Verdächtige habe wohl eine gewisse Bekanntheit in den sozialen Medien und habe zu Hause radioaktives Gestein gesammelt und bearbeitet. Nach bisherigem Ermittlungsstand hat er wohl auch Gestein weitergegeben. Ob es sich dabei um gewerblichen Handel gehandelt hat, sei aber noch nicht klar. Insgesamt wurden am Dienstag drei Gebäude untersucht. Keine Gefahr für die Bevölkerung In der Wohnung des Verdächtigen und in einem weiteren Gebäude wurden geringe Mengen radioaktiver Mineralien gefunden. Auch wurden in der Wohnung unter anderem drei Schreckschusspistolen gefunden. Laut Innenministerium ging zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung aus, jedoch für den Verdächtigen und seine direkten Kontaktpersonen. Ermittlungen dauern an – Verdächtiger zeigt sich kooperativ Der 24-jährige Verdächtige ist aktuell auf freiem Fuß. Die Ermittlungen sollen jetzt zeigen, ob es sich um Ordnungswidrigkeiten oder Straftatbestände gehandelt hat. Laut Polizei war er durchgehend kooperativ. Über die aktuellen Erkenntnisse hatten das saarländische Innenministerium, dass saarländische Umweltministerium, die Polizei und die Feuerwehr in einer gemeinsamen Pressekonferenz informiert. Über dieses Thema haben auch die SR info-Nachrichten im Radio am 05.08.2026 berichtet.