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Eintracht Frankfurt: Burkardt zerlegt Gruppe an Mitspielern

Sport

Nach Debakel

"Klar versagt": DFB-Stürmer zerlegt Mitspieler

Von t-online, lg

11.10.2026 - 07:36 UhrLesedauer: 2 Min.

Nach dem desaströsen Auftritt in Leipzig suchen Spieler und Trainer nach Erklärungen. Jonathan Burkardt attestiert besonders einer Gruppe an Spielern, erneut versagt zu haben.

Frankfurts Jonathan Burkardt hat die Anführer der Mannschaft nach dem 0:6-Debakel gegen RB Leipzig heftig kritisiert. "Die Führungsspieler haben heute ganz klar wieder versagt. So ehrlich muss man sein. Da sind genau die Jungs gefragt, die den Laden zusammenhalten sollen und das haben wir wieder nicht geschafft", sagte er nach dem Spiel bei Sky.

Während Burkardt keine Namen nannte, wurde Trainer Adi Hütter im Anschluss bei Sky konkreter und zählte dazu Kapitän Robin Koch. Er wurde zur Halbzeit ausgewechselt und gab die Kapitänsbinde an Burkardt weiter. "Die Leistung hat nicht gestimmt. Das muss ein Führungsspieler auch mal aushalten", erklärte der Österreicher.

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Die Eintracht hatte bereits nach vier Minuten mit 0:2 hinten gelegen und kurz vor der Pause noch zwei weitere Gegentore kassiert. Vor allem das Verhalten nach dem frühen Rückstand machte Burkhardt wütend. "Du musst dich erstmal zurückziehen und sammeln, aber auch das haben wir nicht einheitlich geschafft." Man hätte "unfassbare Abstände" gehabt und "total sorglos verteidigt".

Atubolu bedient: "Wir müssen uns schämen"

Die Taktik während des Spiels und in solchen Situationen anzupassen sei jedoch kein Kommunikationsproblem, sondern "weil jeder hier seinen eigenen Kopf hat und die Verantwortung fehlt, die jeder Spieler für sich selbst übernimmt. Dann sieht es so aus wie in der ersten Halbzeit", resümierte Burkhardt sichtlich genervt. Das Ergebnis tue ihm extra weh. "Und mir tut es sau Leid für die Fans und meine Eltern, die extra nach Leipzig gefahren sind, und sich so eine Scheiße angucken müssen."

Auch Torhüter Noah Atubolu, der nicht immer den sichersten Eindruck machte, stimmte seinem Stürmer zu. "Wir müssen uns schämen und es darf so nicht weitergehen." Mit 16 Gegentoren nach fünf Spieltagen stellt die SGE die zweitschlechteste Abwehr der Liga. Man müssen nun miteinander sprechen und die Situation analysieren.

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