Eintracht Frankfurt: Ex-Boss des FC Bayern als Nachfolger? Verwirrung um Krösche-Aus
Spekulationen um ein mögliches Aus von Sportvorstand Markus Krösche diktieren derzeit die Schlagzeilen rund um Eintracht Frankfurt. Gleich zwei ehemalige Funktionäre des FC Bayern werden als Nachfolgekandidaten gehandelt. Ein Bericht sät allerdings zumindest Zweifel.
"Bild" berichtet, für den Krösche-Abschied stehe ein mögliches Szenario im Raum. Demnach sei es denkbar, dass der 45-Jährige nach Transferschluss am Dienstag zunächst eine Auszeit nehme und Ende September dann mit den SGE-Bossen über die Auflösung seines noch bis 2028 gültigen Vertrags verhandele. Wann genau Krösche und Eintracht Frankfurt dann getrennte Wege gehen, sei demnach offen.
Die vermeintliche Option, dass es bereits nach der Aufsichtsratssitzung am Mittwoch zur Blitz-Scheidung der langjährigen Erfolgsehe kommt, scheint erst einmal vom Tisch - zumal dort Krösches Zukunft kein Thema sein soll.
Nichtsdestotrotz brodelt die Nachfolger-Gerüchteküche kräftig. "Bild" nennt Marcel Schäfer (RB Leipzig), den früheren Frankfurter Kapitän Christoph Spycher (BSC Young Boys) sowie Joti Chatzialexiou (1. FC Nürnberg) als mögliche Optionen.
Auf der Frankfurter Liste stehen demnach mit Hasan Salihamidzic und Marko Neppe gleich zwei Kandidaten, die einst in verantwortlichen Positionen beim FC Bayern tätig waren.
Außenseiterchancen werden zudem Borussia Dortmunds Ex-Sportdirektor Sebastian Kehl eingeräumt.
Eintracht Frankfurt: Krösche-Gerüchte sorgen für Überraschung
Wie nah das Krösche-Aus bei Eintracht Frankfurt wirklich ist, bleibt jedoch fraglich.
Der "kicker" berichtet unter Berufung auf Hintergrundgespräche mit hochrangigen Vereinsmitarbeitern, die Gerüchte um eine zeitnahe Entscheidung gegen den Manager hätten im Klub für Überraschung gesorgt.
Aktuell scheine keine der beiden Seiten auf eine Trennung hinzuarbeiten, heißt es.
Demnach seien die Berichte über ein angebliches Zerwürfnis zwischen Krösche und Trainer Adi Hütter zudem übertrieben.
Es sei stimme lediglich, dass der neue alte Chefcoach wegen der späten Transferentscheidungen der Verantwortlichen um Krösche "nicht begeistert" sei.
Krösche selbst wollte sich am Rande des 3:3 zum Bundesliga-Auftakt bei Union Berlin am Samstag nicht zu seiner persönlichen Zukunft äußern. Ein Interview bei TV-Sender Sky sagte der Ex-Profi ab.