Eintracht Frankfurt gibt Junior Dina Ebimbe an Schalke 04 ab
Ein wirkliches Geschäft ist es für Eintracht Frankfurt nicht, dennoch hat der hessische Fußball-Bundesligist ein Ziel erreicht. Doch zuerst zu den Fakten: Wie die Frankfurter am Freitag mitteilten, verlässt Junior Dina Ebimbe den Klub und schließt sich ab sofort dem Ligakonkurrenten FC Schalke 04 an. Die Eintracht erhält für Dina Ebimbe laut diverser Medienberichte eine Ablöse von rund einer Million Euro. Die SGE sicherte sich zudem eine Weiterverkaufsbeteiligung. Vor drei Jahren hatten die Hessen noch 6,5 Millionen an Paris Saint-Germain für Dina Ebimbe gezahlt, dessen Marktwert auch jetzt bei sechs Millionen taxiert ist. Bloß: In Frankfurt hatte der 25-Jährige, dessen Vertrag ohnehin nur noch ein Jahr gelaufen wäre, keine Zukunft mehr. Hütter sah keine Chance für Ebimbe Nach einer ordentlich verlaufenen Leihe in die französische Heimat zu Stade Brest kam Dina Ebimbe zur Sommervorbereitung zurück und drängte unter Adi Hütter auf eine erneute Chance bei der Eintracht. Der Coach schaute sich die Leistungsfähigkeit des Rechtsfußes an, war grundsätzlich auch nicht völlig unzufrieden, sah im ohnehin schon zu großen Kader aber keine Zukunft für ihn. Die Eintracht ist in diesen Tagen darum bemüht, den eigenen Kader zu reduzieren - mit Dina Ebimbe wurde nun ein Anfang gemacht. Schon seit Wochen war zudem über den Wechsel des Mittelfeldspielers nach Gelsenkirchen spekuliert worden. Nachdem die Königsblauen zuletzt dann die Verpflichtung des Ex-Frankfurters Jesper Lindström nicht fix machen konnten, kam bei Dina Ebimbe in den vergangenen Tagen neue Bewegung rein. Nun also der Transfer. Das uneingelöste Versprechen Dina Ebimbe gilt bei der Eintracht stets als uneingelöstes Versprechen. Dynamik, Kraft, Intensität – kommt Dina Ebimbe ins Rollen, kann er jedem Gegner weh tun. Einst im Dezember 2023 gegen die Bayern wuchtete er ein Spiel von einem anderen Stern auf den Rasen des Waldstadions und erzielte einen Doppelpack. Einerseits. Andererseits fiel er ansonsten viel zu oft ab und durch eine mangelnde Berufseinstellung auf.