Eintracht Frankfurt: Heftige Riera-Attacke gegen Klub-Boss
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Frankfurt – Er war grade mal 14 Spiele Eintracht-Trainer – doch hinterließ Schlagzeilen, als wäre er viele Jahre da gewesen. Albert Riera (44) ist in der vergangenen Saison in Frankfurt krachend gescheitert. Nach dem Verpassen der internationalen Plätze und unzähligen Unruhen, die der Spanier stiftete, trennte sich der Verein nach dem Saisonende von Riera. Das scheint der noch nicht wirklich verkraftet zu haben. Noch weniger verkraften konnte Riera wohl die Aussagen von Eintracht-Boss Axel Hellmann (54). Der Vorstandssprecher sagte Anfang der Woche über die Frankfurt Riera-Zeit in einem Interview mit der „FAZ“: „Ich war überrascht, wie wenig er bereit war, sich mit der Bundesliga, diesem Klub und dem ganzen Umfeld auseinanderzusetzen.“ Hellmann weiter: „Eintracht Frankfurt ist ein großer, emotionaler, wuchtiger Klub mit einem gewachsenen Medienumfeld, der in den letzten Jahren sehr erfolgreich war. Wir hatten die Vorstellung, dass er all diese Herausforderungen meistern würde. Das haben wir falsch eingeschätzt.“ Schlimmer noch: Der eigenwillige Kommunikationsstil des Trainers habe Eintracht viel Reputation gekostet. Hellmann: „Wir müssen im nationalen und internationalen Spielermarkt wieder das Vertrauen stärken, dass Eintracht Frankfurt der richtige Klub mit stabilen Verhältnissen auf der Trainerposition ist.“ Heftiger Riera-Rundumschlag All diese Aussagen schmecken „Don Alberto“ mal so gar nicht. Der holt jetzt zu einem Rundumschlag aus und attackiert Hellmann aufs übelste. Am Donnerstagabend postete er in seiner Instagram-Story ein Bild mit ihm und Sport-Boss Markus Krösche (45), schrieb dazu: „Das sind die einzigen zwei Personen, die von morgens bis abends im Verein waren und dafür gekämpft haben, das Chaos – intern wie extern – in den Griff zu bekommen: Markus Krösche und ich!!! Niemand sonst!“ Danach sah Riera rot wie ein spanischer Stier, pestete: „Ich werde deinen Namen nicht nennen (die Person, die ich gerade mal zweimal gesehen habe), denn du bist niemand, völlig unbekannt, und du hast nichts geleistet. Bis heute weißt du wahrscheinlich nicht einmal, warum du überhaupt ein Gehalt vom Verein bekommst. Du hast beschlossen, über mich zu sprechen – also werde ich das ebenfalls tun!“ Klar ist, dass sich Riera hier auf Boss Hellmann bezieht. „Feiglinge reden erst hinterher!“ Abschließend schrieb der Frankfurter Ex-Coach: „Eintracht war während meiner Zeit dort wie eine Geisterstadt. Weder der Präsident noch die Direktoren oder sonst jemand waren präsent. Wahrscheinlich tauchen sie nur auf, wenn es gute Zeiten gibt. Feiglinge reden erst hinterher und hinter dem Rücken anderer. Übrigens wünsche ich Eintracht, dass der Verein die richtigen Leute findet – Menschen, die etwas von diesem Spiel verstehen und dem Klub dabei helfen, eine erfolgreiche Fußballgeschichte zu schreiben.“ Dieses billige Nachtreten dürfte den Frankfurt -Boss eher wenig interessieren. Auf solche primitiven Spielchen lässt sich Hellmann nicht ein. Spannend: Rund 20 Minuten nach der Veröffentlichung seines Nachtretens postete Riera auf Instagram einen Urlaubsbeitrag mit fröhlichen Familienfotos aus der Sonne. Dazu schrieb er: „Familie, Freunde... Morgenläufe, Golf..., Sonnenuntergänge und Entspannung! Alles in dieser Reihenfolge!“ Na dann...