Eintracht Frankfurt: Hütter adelt Koch nach Mega-Reaktion gegen Köln
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Frankfurt – Erst die öffentliche Abrechnung, jetzt das Extra-Lob! Eintracht-Kapitän Robin Koch (30) hat die passende Antwort auf dem Platz gegeben. Nur sechs Tage nach dem 0:6-Debakel in Leipzig, bei dem ihn Trainer Adi Hütter (56) zur Halbzeit ausgewechselt und anschließend öffentlich kritisiert hatte, zeigte der Abwehrchef beim 1:0 gegen Köln eine bärenstarke Reaktion.
Vom Prügelknaben zum Abwehr-Boss! Koch lieferte beeindruckende Zahlen: elf gewonnene Zweikämpfe, 100 Prozent gewonnene Luftduelle, vier abgefangene Bälle (Eintracht-Bestwert) und 87 Prozent Passquote. Dazu dirigierte er seine Mitspieler, räumte kompromisslos ab und hielt die Defensive zusammen. BILD-Note 2!
Hütter-Lob für Koch
Dafür gab es ein besonderes Lob von seinem Trainer. Hütter schwärmte bei Sky: „Lufthoheit, sensationell, Mannschaft im Griff gehabt, für mich das beste Spiel abgeliefert.“
Der Österreicher erklärte: „Es ist ja auch nie einfach, wenn man auch vom Cheftrainer kritisiert wird.“ Und schob hinsichtlich der Spielsystem-Diskussionen hinterher: „Robin Koch hat heute gezeigt, dass er auch in der Viererkette spielen kann.“ Hütters Denkzettel hat offenbar Wirkung gezeigt!
Ehrliche Koch-Worte über wilde Woche
Und wie hat Koch selbst seine Horror-Woche erlebt? Der Kapitän zeigte Verständnis für die Kritik seines Trainers. Koch bei Sky: „Ich bin froh, dass es dann mal ich abbekomme und vielleicht nicht irgendein Schwächerer. Das gehört dazu.“
Über die öffentliche Kritik an seiner Person sagte er: „Natürlich ist es nie schön, wenn man dann auch in der Öffentlichkeit oder in der Presse dann so viel über sich lesen muss.“ Seine klare Ansage: „Wichtig ist, dass man im Kopf klar bleibt und genau so eine Reaktion zeigt.“
Dass er dafür nicht zum Schreihals werden muss, stellte Koch ebenfalls klar: „Aber jetzt für irgendeine Kamera hier rumbrüllen, damit fange ich jetzt nicht an.“ Koch hat geliefert – und seinen Kritikern die passende Antwort gegeben!
Dank des Siegtreffers von Younes Ebnoutalib (23) in der 77. Minute feierte Eintracht den ersten Heimsieg seit März und blieb erstmals seit sieben Monaten wieder ohne Gegentor.
Schon am kommenden Wochenende wartet mit Borussia Dortmund der nächste Härtetest. Dann muss Koch beweisen, dass seine starke Reaktion keine Eintagsfliege war …