Eintracht Frankfurt: Kevin Trapp spricht plötzlich über DFB-Comeback
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Mainz - Gute Laune trotz einer 0:4-Klatsche! Torwart Kevin Trapp (36) vom französischen Erstligisten FC Paris weilte am Wochenende wegen des Testspiels in Mainz mal wieder im Rhein-Main-Gebiet. Und der frühere Keeper von Eintracht Frankfurt ließ aufhorchen. Auf die Frage, ob er das „Buch Nationalmannschaft“ nach dem Ende von Bundestrainer Julian Nagelsmann (39) und vor Beginn der Ära unter Jürgen Klopp (59) zugeschlagen habe, sagte Trapp: „Dieses Buch macht man tatsächlich nie zu. Die letzte Saison war eine meiner besten überhaupt. Wenn ich daran anknüpfen kann und wir weiter erfolgreich spielen, müssen wir mal schauen, was kommt. Ich verfolge die Nationalmannschaft immer, aber zuletzt war ich im November 2023 dabei.“ Dass ihn ein Comeback unter dem neuen Bundestrainer Klopp reizen würde, ist klar. Trapp sagt: „Wir wissen alle, was für ein Trainer-Typ Jürgen Klopp ist. Er kann Menschen mitnehmen, sie einfangen und Energie mitgeben. Er war als Trainer überall erfolgreich.“ Trapp wirkte trotz der Testspielpleite in Mainz sehr entspannt. Der Schlussmann sprüht weiter vor Ehrgeiz, will auch mit dem FC Paris in Frankreich noch einiges erreichen. Der frühere Frankfurt-Torwart: „Ich glaube, dass wir viel mitnehmen können aus dem Spiel, trotz eines 0:4. Wir haben eine sehr junge, talentierte Mannschaft. Und die Vorbereitung ist ja da, um Dinge auszuprobieren.“ Trapp war als Nummer 2 nach Paris gewechselt Trapp war im vergangenen Sommer von Eintracht zunächst als Nummer 2 nach Paris gewechselt, eroberte aber recht schnell den Stammplatz im Tor. Und die Stadt der Liebe scheint ein Jungbrunnen für den Saarländer zu sein. Er sagt: „Ich fühle mich körperlich und mental auch mit 36 unfassbar fit. Ich habe diese und nächste Saison noch Vertrag, darauf bin ich voll fokussiert. Was vielleicht danach passiert – schauen wir mal.“ Zu seiner Rückkehr nach Paris, Trapp stand zwischen 2015 und 2019 bereits bei PSG unter Vertrag, meint Trapp: „Ich kannte Paris schon sehr gut und konnte wieder in meine eigene Wohnung einziehen. Deswegen war das Eingewöhnen sehr entspannt. Ich spreche die Sprache und habe mich schnell eingelebt. Das war ein guter Wechsel und damit bin ich sehr zufrieden. Ich bereue den Wechsel kein bisschen.“ Natürlich verfolgt er aber trotzdem die Situation bei Eintracht unter Trainer-Rückkehrer Adi Hütter (56), mit dem Trapp in Frankfurt zusammenarbeitete. Trapp: „Natürlich habe ich weiterhin den Blick auf die Eintracht. Das wird auch immer so bleiben. Dafür war ich viel zu lange da. Ich hab jetzt auch wieder mit ein paar Spielern gesprochen und kenne Adi natürlich auch noch sehr gut. Ich glaube, dass sie auf einem guten Weg sind. Ich bin mir sicher, dass der Verein alles dafür tun wird, wieder erfolgreich zu spielen.“ Das sagt Trapp zum Torwrt-Duell in Frankfurt Den Zweikampf im Frankfurter Tor zwischen Kaua Santos (23) und Michael Zetterer (31) will Trapp nicht bewerten, sagt: „Ich kann mir nicht rausnehmen etwas zur aktuellen Torwartsituation in Frankfurt zu sagen. Beides sind sehr gute Torhüter. Kaua ist noch sehr jung, hat viel Talent. Die werden schon eine gute Entscheidung treffen.“