Eintracht Frankfurt: Sommer-Abschied? Kehrtwende bei SGE-Star
Ritsu Doan galt bei Eintracht Frankfurt zuletzt als Abschiedskandidat, lief es für den japanischen Angreifer unter Albert Riera doch überhaupt nicht nach Plan. Auch nach der Ankunft von Nachfolger Adi Hütter schien die Zukunft unsicher. Inzwischen scheint ein Wechsel aber vom Tisch zu sein. Ein Abschied von Ritsu Doan vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt ist nach "Bild"-Angaben vom Tisch. Vorausgegangen sei ein persönliches Gespräch zwischen dem 28-Jährigen und dem neuen SGE-Chefcoach Adi Hütter. Dabei habe Hütter dem Angreifer seine "taktische Idee nähergebracht" - offenbar mit Erfolg. Doan wolle den Weg mitgehen und hege daher keine Abschiedsgedanken mehr. Im bevorzugten 4-2-2-2-System des Österreichers wird Doan allerdings eher nicht auf seiner eigentlichen Lieblingsposition auf dem rechten Flügel agieren können. Wie schon unter Vorgänger Albert Riera müsse er sich auf eine zentralere Rolle einlassen, so "Bild". Saison mit Licht und viel Schatten bei Eintracht Frankfurt Der 69-fache japanische Nationalspieler war erst im vergangenen Jahr für immerhin 21 Millionen Euro vom SC Freiburg verpflichtet und mit einem Fünfjahresvertrag ausgestattet worden. Nach bärenstarken 19 direkten Torbeteiligungen in seiner letzten Freiburg-Saison (36 Pflichtspiele), konnte Doan am Main phasenweise nicht überzeugen. Nach seinem Doppelpack plus Vorlage am 2. Spieltag gegen Hoffenheim (3:1) wurden die Glanzmomente seltener. Im weiteren Verlauf der Hinrunde folgten aber zwei Tore und vier Vorlagen. In der Rückrunde unter Albert Riera als offensiver Mittelfeldspieler eingesetzt, kam er dann nur noch auf ein weiteres Tor in der Bundesliga. Ende April hatte etwa die "Sport Bild" berichtet, dass Doan derart unzufrieden mit seiner Rolle bei der Frankfurter Eintracht ist, dass er bereits an eine Blitz-Flucht denkt.