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Eintracht Frankfurt sortiert sieben Spieler aus

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Startseite Eintracht Eintracht Frankfurt sortiert sieben Spieler aus Von: Ingo Durstewitz Uns auf Google folgen Trainer Adi Hütter will nicht mit zu vielen Spielern trainieren und sortiert deshalb sieben Profis aus. Für einen verhandelt die Eintracht mit Schalke 04 über eine Ablöse von knapp 1,5 Millionen Euro. Adi Hütter ist ein geradlinier Fußballtrainer mit klaren Prinzipien. Ein 56 Jahre alter Mann, mitten im Leben, mit einer natürlichen Autorität und einem Rucksack voller Erfahrungen auf höchstem Profiniveau. Aber der Österreicher im Dienste der Eintracht ist trotzdem kein eiskalter Engel, der harte Entscheidungen kühl lächelnd verkündet. Die angedachte Kaderreduzierung bei seinem aktuellen Klub aus Frankfurt fällt ihm, wie er sagt, nicht so leicht, denn da geht es ja nicht, wie mitunter hässlich schwadroniert wird, um Spielermaterial. Sondern um junge Menschen. „Das ist nicht lustig“, sagt Adi Hütter also zu den zu treffenden Maßnahmen. „Aber wir müssen ein paar von der Liste streichen.“ Denn: „Ich habe keine Lust, mit 28, 30 oder 32 Spielern zu trainieren.“ In Wahrheit hat es nicht mal etwas mit Lust zu tun. Ein aufgeblähtes XXL-Aufgebot ist einem adäquaten Training nicht zuträglich. Von gruppendynamischen Prozessen mal ganz abgesehen. Wahi soll Zaster bringen Bei der Eintracht wird der Bannstrahl gleich eine ganze Reihe von Spielern treffen (oder er hat sie schon getroffen), namentlich Elye Wahi, Ellyes Skhiri, Niels Nkounkou und Dina Ebimbe, Jessic Ngankam, Noel Futkeu und Michy Batshuayi. Was passiert mit diesen sieben Akteuren? Das schreit geradezu nach einer Trainingsgruppe zwei, die zwar durch die TSG Hoffenheim und Tim Wiese einst bekannt wurde (die Mutter aller Trainingsgruppen zwei sozusagen), die es aber auch in Frankfurt schon häufiger gab. Auch bei Adi Hütter, der während seiner ersten Amtszeit Profis wie Marco Fabian, Marc Stendera, Branimir Hrgota, Simon Falette, Nelson Mandela und Marijan Cavar aussortierte und von seinem Assistenten Christian Peintiger beaufsichtigen ließ. Damals auch dabei: der junge Daichi Kamada, der Hütter erst nach seiner Rückkehr aus Belgien ein Jahr später überzeugen konnte. Lange her. Die aktuelle Situation ist alles andere als optimal. Sie ist aber komplex, von Spieler zu Spieler verschieden. Erschwert wird sie dadurch, dass auch andere noch da sind, die gehen könnten, zum Beispiel Arthur Theate, Fares Chaïbi oder Jean-Matteo Bahoya. Sie dürfen immerhin mittrainieren. Und ob am Ende wirklich so viele Fußballer abseits der Kernmannschaft beschäftigt werden müssen, steht ebenso auf einem anderen Blatt. Nehmen wir Elye Wahi. Der nach Nizza ausgeliehene Stürmer soll sich dringend einen anderen Verein suchen. Das Spannende: Interessenten gibt es einige, doch der Angreifer ist wählerisch. Sehr zum Leidwesen der Eintracht, die ihn lieber heute als morgen von der Gehaltsliste streichen würde und zudem auf eine üppige Ablöse hofft, rund 20 Millionen Euro. Vielleicht nicht ganz so viel. Doch Wahi hat seinen Wert, kostete im Winter 2025 26 Millionen Euro. Oder Eric Dina Ebimbe. Der Franzose, erst nach dem Testspiel in Mannheim am Samstag ausrangiert, wird wohl auch nicht mehr im Stadtwald aufschlagen. Der 25-Jährige steht vor einem Wechsel zu Schalke 04. Ebimbe wohl zu Schalke Mit dem Aufsteiger ist Ebimbe schon länger einig, doch der Poker der Vereine stockte. Die Eintracht aber bewegt sich jetzt, denn sie möchte ihre chancenlosen Spieler unbedingt loswerden. Für knapp 1,5 Millionen Euro könnte der Transfer über die Bühne gehen. Für die Schalker kein schlechtes Geschäft: Ebimbe hat schon nachgewiesen, Bundesliga spielen zu können. Oder Ellyes Skhiri. Der 31-Jährige trainierte bisher noch nicht mit dem Frankfurter Team, er ist vom Betrieb befreit. Nachdem sich eine Rückkehr zum 1. FC Köln zerschlug, sucht der Mittelfeldmann weiter einen neuen Arbeitgeber, der für ihn ein lukratives Angebot bereithält. Beim Routinier lässt sich sicher eine Lösung finden, er hat schon etwas nachgewiesen auf hohem Niveau, ist Kapitän der tunesischen Nationalelf, auch wenn diese bei der WM eher blamabel ausschied. Mit einem ebenso blamablen Kapitän Skhiri. Doch der Fußball vergisst ja schnell. Oder Noel Futkeu. Beim Zweitligatoptorjäger ist Sportchef Markus Krösche nach wie vor optimistisch, ihn für zehn Millionen Euro verkaufen zu können: „Er hat seine Qualitäten gezeigt, 30 Tore in den letzten beiden Jahren geschossen. Die Klubs wissen das.“ Oder Niels Nkounkou. Der Franzose war zuletzt an Turin ausgeliehen, doch zurzeit ruht der See. Der Linksverteidiger bringt aber einiges mit, das könnte noch was werden. Und bei Jessic Ngankam und Michy Batshuayi? Gerade bei Ngankam könnte es schwierig werden mit einem Abnehmer, er war oft verletzt in der Vergangenheit. Und Batshuayi gehört zu den Gutverdienern, verzichtet nicht einfach auf viel Geld. Die freien Tage zu Wochenbeginn verbrachte er an der portugiesischen Algarveküste. Die Frage lautet: Kurzurlaub oder Jobsuche?

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