Eisenachs Leu nach Schluroffs Handball-Freiwurf: "Ist halt kein Tor"
Was war passiert? Nach Ablauf der Spielzeit traf Miro Schluroff zum vermeintlichen 29:28-Siegtreffer für den VfL Gummersbach. Doch die Schiedsrichterinnen zogen den Videobeweis heran und entschieden, der Nationalspieler sei abgesprungen - das Tor wurde zurückgenommen und der ThSV Eisenach jubelte über einen Punkt.
» Spielbericht: Eisenach jubelt nach direktem Freiwurf der Gummersbacher
Im Dyn-Interview ärgerte sich Abwehrchef Tillman Leu zunächst, dass der Ball offenbar zwischen seinen Armen hindurchgeflogen sei. Bezüglich des geahndeten Regelverstoßes fand er nach einer weiteren Begutachtung der Zeitlupe: "Ja, er springt."
"Auch wenn es wehtut"
"Wenn wir den Videobeweis haben, dann musst du es angucken", findet der 25-Jährige. "Und wenn die Regel ist, er darf nicht abheben, dann darf er nicht abheben. Und dann ist es halt kein Tor, auch wenn es wehtut", wie er zugeben musste.
"Ich finde, das ganze Spiel hat sich schon geil angefühlt", sagte Leu mit Blick auf die vorherigen 60 Minuten. "Wir hatten ein super Gefühl. Ich hätte es, glaube ich, nicht verkraftet, wenn das jetzt gezählt hätte. Wir haben uns wirklich krass reingekämpft", so der Kreisläufer.
Dank des Unentschiedens setzten sich die Wartburgstädter etwas weiter aus dem Tabellenkeller ab. "Nach einem nicht so super gelungenen Start haben wir jetzt wieder ein paar wichtige Punkte geholt, die uns ein bisschen Luft verschaffen", weiß auch Leu.
» Schluroff über das Freiwurf-Drama in Eisenach
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