Electronic Arts: Übernahme durch Saudi-Arabien ist durch
close notice This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication. . Die 55 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme von Electronic Arts durch ein Konsortium um den saudischen Staatsfonds Public Investment Fund (PIF) ist geschafft, teilte der Publisher am Dienstag mit. Mit dem Abschluss endet nach mehr als 35 Jahren die Zeit von EA als börsennotiertem Unternehmen: Die Aktie wird nicht mehr gehandelt und vom Nasdaq genommen. Weiterlesen nach der Anzeige Aktionäre bekommen 210 US-Dollar in bar für jede Aktie, die sie zum Zeitpunkt des Vollzugs gehalten haben. Andrew Wilson bleibt Chairman und CEO. Neben dem PIF gehören die Investment-Firmen Silver Lake und Affinity Partners zum Käufer-Konsortium. Affinity Partners wird von Jared Kushner, dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, geführt. Angekündigt wurde die Übernahme im September 2025, die EA-Aktionäre stimmten im Dezember 2025 zu. Ursprünglich sollte der Kauf bis Ende Juni über die Bühne gehen, das Warten auf Genehmigungen verzögerte ihn um rund einen Monat. Eine der letzten Hürden fiel Ende Juli in Brüssel: Die EU-Kommission gab die Übernahme ohne Auflagen frei. Saudi-Arabien hält 93 Prozent Die Kräfteverhältnisse innerhalb des Konsortiums sind ungleich verteilt. Wie das Wall Street Journal auf Basis brasilianischer Kartellunterlagen berichtete, trägt der saudische PIF über 90 Prozent der Kosten und hält nach dem Vollzug 93,4 Prozent an EA. Auf Silver Lake entfallen 5,5 Prozent, auf Affinity Partners nur 1,1 Prozent. Die Kaufsumme von 55 Milliarden US-Dollar teilt sich in ein Eigenkapital-Investment von 36 Milliarden US-Dollar und 20 Milliarden US-Dollar Fremdkapital auf. Nach der Privatisierung muss EA keine Geschäftsberichte mehr vorlegen. Im Geschäftsjahr 2026 hat das Unternehmen noch einen Umsatz von rund 7,5 Milliarden US-Dollar ausgewiesen. Finanzierung mit Schulden Weiterlesen nach der Anzeige Die 20 Milliarden US-Dollar Fremdkapital landen als Schulden bei EA selbst und müssen abbezahlt werden. Analysten rechnen deshalb mit weiteren Entlassungen. Seit der Ankündigung des Deals hat es beim Publisher bereits mehrere Entlassungsrunden gegeben. Zuletzt hat sich EA trotz des erfolgreichen Marktstarts von „Battlefield 6“ von Angestellten getrennt. Auch für Spieler dürfte spürbar werden, dass der Druck auf EA steigt, Umsatz zu generieren. Wie das aussehen kann, zeigte kürzlich das Sportspiel „College Football 27“: EA baute ohne Vorankündigung Mikrotransaktionen in die Einzelspieler-Modi Dynasty und Road to Glory ein, mit denen sich der Fortschritt gegen echtes Geld beschleunigen ließ. Nach Protesten und Boykottaufrufen entfernte EA die Kaufoptionen wieder.