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Elektrische Schulbusse in den USA werden als Netzspeicher eingesetzt

Wirtschaft

Kritiker der Elektromobilität unken gern, dass Elektrofahrzeuge das Netz über die Gebühr belasteten, gerade in Zeiten, wenn viel Strom gebraucht werde. In einer Hitzewelle zum Beispiel. Wie es aussieht, ist das Gegenteil der Fall: In den USA haben Elektrofahrzeuge in der aktuellen Hitzewelle dazu beigetragen, das Netz zu stabilisieren.

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In mehreren US-Bundesstaaten werden elektrische Schulbusse gerade als Netzspeicher eingesetzt, wie die britische Nachrichtenagentur Reuters berichtet: Die Busse speisen den in ihren Akkus gespeicherten Strom ins Netz und tragen so dazu bei, das Netz zu entlasten.

230 Busse speisen Strom ins Netz

Ein solches Vehicle-to-Grid-Projekt (V2G) hat die Electric School Bus Initiative des World Resources Institute (WRI) initiiert. Darin sind etwa 230 elektrische Schulbusse eingebunden, die in der Lage sind, 8 Megawattstunden Strom zu liefern. Das reicht aus, um 1600 US-Haushalte etwa vier Stunden lang zu versorgen. Zudem tragen sie dazu bei, die Spitzenlast der Energieversorger zu senken.

Schulbusse eignen sich gut für solche Projekte, da sie relativ große Akkus haben. Laut WRI sind an dem V2G-Projekt derzeit über 30 Energieversorger und 21 US-Bundesstaaten beteiligt. Insgesamt gibt es in den USA derzeit 6700 elektrische Schulbusse.

„Schulbusse werden ein wichtiges Rückgrat der V2G-Kapazität sein“, sagte Steve Letendre, Berater des Branchenverbands Vehicle Grid Integration Council, der Nachrichtenagentur. Aber: „Das ist noch ganz am Anfang.“

Allerdings ist der Bedarf der Energieversorger deutlich höher als das, was Fahrzeuge derzeit einspeisen können.

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