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Elftausend Menschen sterben tragisch bei Busunfall in Akhisar

Welt

Eine Überwachungskamera filmte das schreckliche Unglück. Ein Lkw schaffte es nicht mehr, vor dem rangierenden Bus auszuweichen und stieß frontal in die Seite des Reisebusses.

Bei dem Zusammenprall kamen elf Menschen (58-88) laut einem Bericht von "AA.com" ums Leben. 27 weitere Insassen wurden teils schwer verletzt, unter den Verletzten befindet sich auch der Busfahrer, der den fatalen Unfall zu verantworten hat.

In dem Artikel heißt es, dass der Bus am gestrigen Sonntagvormittag aus Bursa nach Pamukkale gefahren ist. Gegen 11 Uhr passierte der Bus die Anschlussstelle in Akhisar, die er offensichtlich nehmen wollte, aber aus bisher ungeklärten Gründen verpasste.

Doch anstatt einen kleinen Umweg in Kauf zu nehmen, entschied sich der Busfahrer dazu, sämtliche Verkehrsregeln zu missachten, auf der Autobahn anzuhalten und so lang rückwärts zu fahren, bis er die Abfahrt wieder erreichte. Da sich diese jedoch unmittelbar hinter einer Kurve befand, war sie für den herannahenden Lkw-Fahrer nicht gut einsehbar, sodass er nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte – es kam zum Zusammenstoß.

Durch den heftigen Aufprall kippte der Reisebus auf die Seite. Der Laster wurde komplett deformiert.

Der Fahrer des verunglückten Reisebusses erlitt keine schweren Verletzungen und konnte nach einem kurzen Aufenthalt in einem privaten Krankenhaus in Akhisar selbiges wenig später wieder verlassen. Doch noch ehe er aus der Tür war, legten ihm die Polizisten Handschellen an.

Vahdettin Özkan (58), der Gouverneur von Manisa, erklärte währenddessen in einem Interview, dass "von den Verletzten wurden 16 mit gelber, neun mit grüner und einer mit roter Notfallstufe in Krankenhäuser eingeliefert" wurden. So bedeutet Rot, dass derjenige in akuter Lebensgefahr schwebt, Gelb, dass der Patient schwer verletzt ist, und Grün, dass nur leichte Verletzungen vorliegen.

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