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Elon Musk teilt verbotenen Film von deutschem Regisseur auf „X“

Unterhaltung

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Wiesbaden (Hessen) – Ein verbotener Film wird zum Hit! Der deutsche Regisseur Uwe Boll (61) sorgt derzeit mit seinem neuen Streifen „Citizen Vigilante“ für Aufsehen. In Deutschland bekam sein brutaler Film keine Kinofreigabe. Doch in Amerika startet der Action-Thriller plötzlich durch – dank Tech-Milliardär Elon Musk (55). Der reichste Mann der Welt ließ den Film auf seiner Plattform „X“ streamen – und verhalf Boll damit innerhalb kürzester Zeit zu einem Millionen-Publikum. Kritiker verspotteten Boll schon lange als „schlechtesten Regisseur Deutschlands“. Der aus Wermelskirchen (NRW) stammende Filmemacher produzierte zuvor Videospiel-Verfilmungen wie „Alone in the Dark“ und „BloodRayne 2: Deliverance“, die nach Ansicht zahlreicher Rezensenten schlecht geschrieben, hölzern gespielt und verwirrend aufgebaut gewesen sein sollen. Dass sein neuer Film „Citizen Vigilante“ in Deutschland von der „Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft“ (FSK) gleich zweimal keine Altersfreigabe – und somit keine Zulassung für die Kinos – erhielt, kritisierte der Filmemacher scharf. Nach Einschätzung der FSK fördere der Film Selbstjustiz. Regisseur Uwe Boll sieht in Verbot eine Zensur Dem Portal „Tichys Einblick“ sagte Boll, dass sein Film seiner Meinung nach abgelehnt werde, weil er „eine Realität zeigt, die sie nicht akzeptieren wollen: die Realität, dass Masseneinwanderung aus überwiegend islamischen Ländern die Sicherheitslage in Deutschland massiv verschlechtert hat“. Er sprach von „Zensur“ und einer Entscheidung, die politisch motiviert sei. Elon Musk stellt den Film auf seinem „X“-Profil online Das Thema Zensur rief dann auch Tech-Milliardär Elon Musk auf den Plan. Der sieht seine Plattform „X“ als freien Debattenraum und heißt die vermeintliche Zensur der FSK nicht gut. Am 26. Juni teilte Musk, offenbar mit Bolls Einverständnis, die Komplettfassung des Films für 48 Stunden zum Streamen in seinem „X“-Account. Seitdem wurde er von mindestens zehn Millionen Menschen aufgerufen – und mehr als 40.000 Mal geteilt. Vergewaltigung, Folter, Morde: Einige Szenen des Selbstjustiz-Filmes lösten heftige Reaktionen aus. Etwa, als die Hauptfigur eine syrische Familie auslöscht. Gerade diese Sequenz wurde auf „X“ intensiv kommentiert und diskutiert. In den USA erschien der Film am 19. Juni. Der umstrittene Schauspieler Armie Hammer (39) spielt einen US-Armee-Veteranen, der nach Europa zieht. In dem Film verüben überwiegend Migranten schwere Straftaten, während linke Eliten tatenlos zusehen. Weil der Staat aus seiner Sicht Kriminelle nicht ausreichend bestraft, greift der Veteran selbst zur Waffe und erschießt Straftäter und Richter. In den USA entwickelte sich der Brutalo-Streifen zu einem Erfolg im rechten politischen Spektrum. Tesla -Chef Musk erklärte, er freue sich auf eine Fortsetzung. Filmemacher Boll wandte sich sogar in einem Video an US-Präsident Donald Trump (80) und bot eine Fortsetzung an. Nach Angaben von Boll soll der Film bereits rund 600.000 Dollar seines Budgets von zwei Millionen Dollar wieder eingespielt haben. Auch Hauptdarsteller Armie Hammer ist umstritten Ex-Hollywood-Star Armie Hammer war 2021 von drei Frauen des sexuellen Missbrauchs beschuldigt worden. Außerdem wurden Vorwürfe über einen angeblichen Kannibalismus-Fetisch bekannt. Hammer bestritt die Anschuldigungen. Die Staatsanwaltschaft L.A. erhob keine Anklage. Die Film-Kritik fiel vernichtend aus. Das Magazin „Variety“ bezeichnete ihn als „moralisch bankrott“ und „erstaunlich schlecht“. Die US-Seite „The Bulwark“ sieht ihn als faschistisch.

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