Embolos über riesige Enttäuschung nach WM-Aus - Untröstlich nach Gelb-Rot
Sein Platzverweis und das WM-Aus im Viertelfinale gegen Argentinien hat den Schweizer Breel Embolo lange beschäftigt. Nun meldete sich der ehemalige Bundesliga-Profi von Borussia Mönchengladbach und Schalke 04, der seit Sommer 2025 für Stade Rennes aufläuft, bei Instagram zu Wort: „Es gibt immer noch keine Worte, um die Enttäuschung zu beschreiben, die ich empfinde.“ Der Angreifer habe einige Zeit gebraucht, um die Niederlage zu verarbeiten. Der 29-jährige Embolo hatte im Spiel in Kansas City gegen Lionel Messi und Co. die Gelb-Rote Karte gesehen und war danach auf dem Platz hemmungslos in Tränen ausgebrochen. Erst wurde Embolo für ein Foulspiel verwarnt. Nach einer klaren Schwalbe, die aber erst durch den Videobeweis auffiel, sah er in der 72. Minute die zweite Gelbe die Karte, die zum Platzverweis führte. Die Schweizer verloren letztlich in Unterzahl gegen die Argentinier mit 1:3 nach Verlängerung und schieden aus. „Diese Niederlage tut weh, aber sie wird uns nicht definieren“, schrieb Embolo weiter. Die Schweiz verdiene großartige Momente. „Wir werden weiterkämpfen, um sie euch zu bescheren. Wir werden stärker zurückkommen. Die Schweiz wird stärker zurückkommen.“ Die Eidgenossen schnitten in den USA, Kanada und Mexiko so gut ab wie lange nicht mehr. 2022 in Katar, 2018 in Russland und 2014 war jeweils im Achtelfinale Endstation, genau wie 2006 in Deutschland und 1994 in den USA. Bei der WM 2010 in Südafrika überstand die Schweiz nicht die Gruppenphase. Embolo, der seit seiner Premiere 2015 92 Länderspiele bestritt, erlebte bereits drei Welt- und drei Europameisterschaften. Bei seinen vier Transfers auf Profiebene – über Basel, Schalke, Gladbach und Monaco zu Stade Rennes – sorgte der Rechtsfuß für 63 Millionen Euro Transfererlöse, was lediglich von zwei Schweizern getoppt wird: Granit Xhaka (83,5 Mio. bei vier Transfers) und Xherdan Shaqiri (71,5 Mio. Euro bei sechs Transfers). Embolos Marktwert liegt bei 15 Mio. Euro.