Emma Stone ließ sich beim Vorsprechen für "Crazy, Stupid, Love" nicht von Ryan Gosling verunsichern
So schnell bringt man Schauspielerin Emma Stone, 37, nicht aus der Ruhe: Beim Casting für den Film »Crazy, Stupid, Love« war sie offenbar die einzige Bewerberin, die sich nicht von Filmstar Ryan Gosling verunsichern ließ. Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums des Films hat das Magazin »People« mit den Regisseuren Glenn Ficarra und John Requa darüber gesprochen, wie sich die Schauspielerin damals von den anderen Bewerberinnen für die Rolle der Hannah Weaver abhob. Viele der vorsprechenden Schauspielerinnen wären super gewesen, berichtet Ficarra demnach. »Aber sobald Ryan den Raum betrat, waren sie irgendwie etwas verunsichert«, sagte er. Nicht so Stone. »Und dann kam Emma rein, Ryan sagte einen Satz und verpatzte ihn«, erzählt Ficarra. Gosling hatte demnach mit Stone hinter der Kamera geübt und verhaspelte sich. Stone habe dann ziemlich schlagfertig reagiert. »Ohne mit der Wimper zu zucken«, sagte sie laut dem Regisseur: »Wow, du bist der Hammer! Du machst das super!«. »Sie hat ihn direkt vor laufender Kamera ordentlich zusammengestaucht«, berichtet Ficarra. In dem Moment seien sie alle überzeugt gewesen, dass Stone die Richtige für die Rolle sei. In der Komödie von 2011 spielte Steve Carell Cal Weaver, einen Mann mittleren Alters, der sich gerade von seiner Frau (Julianne Moore) scheiden lässt und mithilfe eines neuen Freundes (Gosling) sein Selbstvertrauen wiederfindet. Stone verkörperte eines der drei Kinder des Paares und verliebt sich, ohne die Verbindung zu kennen, in den Kumpel ihres Vaters. Unvergessen dabei: ihr Ausruf beim Anblick von Ryan Goslings nacktem Oberkörper: »Ist das dein Ernst? Du siehst aus wie gephotoshoppt!« So was funktioniert offensichtlich nur, wenn man nicht maximal starstruck ist von seinem Gegenüber. Genau das stellte Stone schon beim ersten Casting mit Gosling unter Beweis. Danach drehten die beiden noch zwei weitere Filme zusammen: »Gangster Squad« (2013) und La La Land (2016). Die Regisseure Requa und Ficarra sind laut »People« ziemlich stolz auf das Duo, das sie da zusammengebracht haben. »Es war ganz einfach«, erzählte Requa demnach: »Sie waren einfach brillant, und das war ganz offensichtlich.«