DAX +2,93 % 25.489,05 Pkt 16:05:24 MDAX +1,94 % 32.289,07 Pkt 16:05:23 Euro Stoxx 50 +0,71 % 6.325,47 Pkt 16:05:15 Dow Jones +1,25 % 52.359,56 Pkt 16:20:22 S&P 500 +0,31 % 7.431,32 Pkt 16:20:23 Nasdaq -0,46 % 25.022,27 Pkt 16:20:19 Nikkei +0,50 % 64.931,19 Pkt 08:45:03 Gold +0,19 % 4.078,50 USD 16:10:14 Silber +0,02 % 58,92 USD 16:10:23 Brent -6,73 % 90,27 USD 16:10:03 WTI -6,23 % 83,75 USD 16:10:22 Bitcoin -0,33 % 65.125,14 USD 16:20:11 EUR/USD +0,01 % 1,13780 USD 16:20:20 EUR/GBP -0,04 % 0,85430 GBP 16:20:23 EUR/CHF +0,14 % 0,93060 CHF 16:20:23 EUR/JPY -0,08 % 186,232 JPY 16:20:24

eMobility-Excellence: Die besten Lade-Dienste und Apps fürs E-Auto

Wirtschaft

TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Das Ladenetz für E-Autos wächst – wie auch die Zahl der Anbieter. Doch bei E-Autofahrern sorgt das gewaltige Angebot für Verwirrung! Welche Anbieter lohnen sich? Welcher Ladenetzbetreiber hat die beste App? Und wer liefert Strom zum günstigsten Preis? Diese Fragen beantwortet der eMobility Excellence-Report 2026 – den die Lademarkt-Spezialisten von Charging Radar und der Technologieberatung P3 gemeinsam mit BILD präsentieren. Hier die wichtigsten Ergebnisse! Seit dem letzten Test im vergangenen Jahr ist die Zahl der öffentlichen Ladepunkte hierzulande um 17 Prozent nach oben geschnellt – auf 206.207 Lademöglichkeiten (Stand: 1. Juni 2026). Davon sind 53.292 Schnellladepunkte, besonders wichtig für Fernreisen. Im Juni 2026 waren in Deutschland rund 2,3 Millionen reine Elektroautos zugelassen, dazu kommen rund 1,25 Millionen Plug-in-Hybride. Viele Abnehmer für öffentlichen Ladestrom! Was wurde beim Ladedienst- und App-Test geprüft? Der Test von Ladediensten bietet einen Überblick über die wichtigsten Tarife der Anbieter. Die Apps werden insbesondere auf Preis, Netzwerkabdeckung, Benutzerfreundlichkeit und Funktionalität überprüft. Getestet wurden 12 unabhängige Anbieter, fünf große Autohersteller sowie drei bedeutende Ladedienste mit begrenztem Roaming-Angebot. Für jede dieser drei Kategorien wird sowohl ein „Testsieger“ als auch der Anbieter mit der „besten Lade-App“ gekürt. ▶ Ladedienste und Apps der freien Anbieter Die gute Nachricht vorweg: Selbst die beiden letztplatzierten Lade-Apps und Tarife der Ladedienste schneiden noch „befriedigend“ ab, die 17 anderen mit „gut“: Man wird also durch die Bank zufriedenstellend oder besser bedient. Der Testsieg in der Kategorie „Ladedienste der freien Anbieter“ geht an den „mobility+ Ladetarif M“, verfügbar in der Lade-App von EnBW. Auf den Plätzen 2 und 3 liegen die EnBW-Tarife „mobility+ Ladetarif S“ sowie mit Unterschieden im Kommabereich der „Ladetarif L“. Auf Rang vier platziert sich „EWE Go“, das in diesem Vergleich zugleich als „günstigster Ladetarif“ prämiert wird. Neben dem günstigsten Preis über alle Ladetarife hinweg (durchschnittliche Ladekosten über alle Fahrprofile hinweg von 798 Euro) ragen noch zwei weitere Anbieter hervor. In der Preiswertung folgen mblty (810 Euro/Jahr) und Vattenfall mit dem Tarif InCharge (853 Euro). Beide Anbieter verdienen damit das Prädikat „Preis-Leistungs-Sieger“ in diesem Vergleich. ▶ Ladedienste und Apps der Autohersteller Neben den freien Anbietern lohnt sich auch der Blick auf die markeneigenen Lade-Apps der Autohersteller. Beim diesjährigen Vergleich ragte erneut die Porsche-App hervor. Unter den 17 getesteten herstellereigenen Ladediensten und Apps schneiden die ersten fünf „sehr gut“ ab: Der „Porsche Charging Service Plus“ schafft es als „Testsieger“ auf Rang 1. Mit durchschnittlich 695 Euro über alle Ladeprofile hinweg gibt es für Porsche auch das Prädikat „günstigster Ladetarif“. In der Gesamtwertung auf Rang 2 folgt dieses Jahr der Smartphone-Dienst von BMW. Beim Preis ragt auch der Tarif Charging Pro von Audi heraus, gewinnt in dieser Kategorie die Auszeichnung „Preis-Leistungs-Sieger“. ▶ Ladedienste und Apps mit begrenztem Roaming Diese Ladedienste betreiben ein eigenes Netzwerk, bieten aber nur begrenzte Roaming-Möglichkeiten. Konkret geht es um Fastned und IONITY, sowie das ausgedehnte Netz der Tesla Supercharger. Den „Testsieg“ dieser Anbieter erringt IONITY mit dem Tarif IONITY Motion. ▶ Die am besten bedienbaren Apps Bei den freien Anbietern geht die App von MAINGAU Autostrom einhellig als die am besten bedienbare hervor, wofür sie das Label „Testsieger Lade-App-Bedienbarkeit“ erhält. Die Porsche-App schneidet wegen der vielen Einstellmöglichkeiten ebenfalls als Sieger dieser Kategorie ab. Der dritte „Testsieger“ dieser Kategorie ist IONITY dank der „guten“ Lade-App. ▶ Die am besten funktionierenden Apps Bei der Funktion schneidet die Lade-App von BMW am allerbesten ab und wird so einer von drei „Testsiegern Lade-App-Funktionalität“. In den vergangenen zwölf Monaten hat BMW die Ladefunktionen überarbeitet und die Lade-App deutlich verbessert. Als zweiter „Testsieger“ platziert sich die MAINGAU-App bei den freien Anbietern. Zuletzt wird auch die IONITY-App mit dem „Testsieg“ der Kategorie Lade-App-Funktionalität gekürt. Zwar erzielt die Tesla-App in Kombination mit einem Tesla mehr Punkte, wird aber wegen des geschlossenen Nutzerkreises nicht prämiert. Aber: Wer einen Tesla fährt, ist mit der Tesla-App gut bedient. ▶ Zusatz-Auszeichnungen Drei Apps wurden zusätzlich wegen besonderer Funktionen ausgezeichnet: Allego sicherte sich mit der einstellbaren Ladestrommenge das Prädikat „Top Kostenkontrolle“. Das Electroverse vom Stromanbieter Octopus unterstützt auch die Abomodelle der Anbieter IONITY und Shell – das bedeutet das Prädikat „Top Innovation“. EnBW wie auch mblty belohnen beide die Anbietertreue, dafür gibt’s zum Schluss das Prädikat „Top Kundenbindung“. Fazit Die Suche nach dem passenden Anbieter lohnt sich – und doch reicht eine App nicht. Aber die öffentliche Ladeinfrastruktur reift zusehends!

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