Energie: Emirate knüpfen Gas-Lieferungen an Bedingungen
Berlin. Der Deutschland-Besuch von Scheich Mohamed bin Zayed Al Nahyan, dem Staatspräsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), endete am Freitag mit einer Reihe von Investitionsankündigungen und Vereinbarungen. Die Zusammenarbeit im Energiebereich spielt dabei eine wichtige Rolle. Aber es bestehen Hürden.
So schloss der bundeseigene Gasimporteur Sefe eine Absichtserklärung mit Adnoc, dem staatlichen Energie- und Chemiekonzern der Emirate, und XRG. XRG ist die internationale Investmentgesellschaft von Adnoc. In der Erklärung der drei Unternehmen heißt es, man wolle „Kooperationsmöglichkeiten entlang der Erdgas- und LNG-Wertschöpfungskette prüfen“.
Allerdings stellt die geltende Regulierung der Europäischen Union (EU) ein Hindernis für die Kooperation dar. Rainer Seele, President Global Chemicals bei XRG und Aufsichtsratschef des deutschen Chemiekonzerns Covestro, sagte dazu dem Handelsblatt: „Mit der EU-Methanverordnung schneidet sich die EU selbst von relevanten Bezugsquellen ab.“