Energie: Erneuerbare liefern fast 60 Prozent des deutschen Stroms
Im ersten Halbjahr erreicht der Anteil regenerativer Energien an der deutschen Stromerzeugung einen neuen Rekordwert. Dadurch geht auch der Importüberschuss deutlich zurück.
Windkraftanlagen: Der meiste Strom in Deutschland wird durch Wind erzeugt. Foto: dpa
Berlin. Der Anteil erneuerbarer Energien an der deutschen Stromerzeugung hat im ersten Halbjahr einen neuen Höchststand erreicht. Fast 60 Prozent des ins Netz eingespeisten Stroms stammten aus erneuerbaren Quellen, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte.
Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres 230,6 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und eingespeist, was einem Anstieg von 4,5 Prozent zum Vorjahreszeitraum entspricht. Die Einspeisung aus erneuerbaren Energien legte dabei um 6,5 Prozent zu, während die aus konventionellen Energieträgern um 1,7 Prozent stieg.
Wichtigster Energieträger blieb mit einem Anteil von 29,4 Prozent die Windkraft. Ihre Produktion stieg um 12,3 Prozent auf 67,7 Milliarden Kilowattstunden. Dieser deutliche Zuwachs ist den Statistikern zufolge jedoch vor allem auf ein außergewöhnlich windarmes erstes Quartal im vergangenen Jahr zurückzuführen.
An zweiter Stelle der Energieträger lag trotz eines leichten Produktionsrückgangs von 0,5 Prozent die Kohle mit einem Anteil von 21,4 Prozent. Die Stromerzeugung aus Photovoltaik und Erdgas legte ebenfalls zu.
Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige
remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Anzeige
ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln
Anzeige
IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Presseportal Direkt hier lesen!
Anzeige
STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Anzeige
Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt